133. Tag
„Love is the bridge“
Dem Technik-Drill an unserer Schule wird durch einen dreitägigen Theorie Input entgegengewirkt. Dazu kommt DER Theaterwissenschaftler aus Italien. Den Namen hab ich vergessen.
Inzwischen tut es mir leid, denn so kann ich niemanden mehr vor ihm warnen. Wenn ihr jemals einen Kerl trefft, der aus Italien kommt und über „Voice and Theatre“ spricht, so nehmt die Beine in die Hand und lauft.
Heute ist der dritte und letzte Tag. Und mein freier Tag. Ich hab die Beine in die Hand genommen, bin aber nicht gelaufen.
Ich bin in Embryonalstellung im Bett liegen geblieben.
Einzig aufgestanden, um Nahrungsmittel zu kaufen. In der kilometerlangen Warteschlange hab ich dennoch meinen Theorie Input erhalten. (Vor manchen Dingen kann man nicht davonlaufen.)
Die alte Frau hinter mir hat mich angequatscht. Dann ist es losgegangen. Über Gott, Jesus und meine Sünden.
Sie hat mir schlussendlich ein neues Testament in die Hand gedrückt und ständig wiederholt: „It’s a sign that I met you. It’s a sign. I could have taken another queue, but I took this and I talked to you. It’s a sign.”
Ich glaube an Zeichen. Und daran, dass man sie erst im Nachhinein erkennt. Von allen Menschen, die mich bisher angeredet haben, haben vielleicht 2 % mein Leben merklich beeinflusst.
Danach waren die Zeichen unübersehbar.
Vorher hab ich mir gedacht: Bitte halt doch die Pappn.
Meine verdammte Höflichkeit hat mich davon abgehalten es zu sagen.
Wenn das nächste Mal jemand sagt: „It’s a sign.“ Sag ich: „I’m just too polite to tell you to shut up.“
Dem Technik-Drill an unserer Schule wird durch einen dreitägigen Theorie Input entgegengewirkt. Dazu kommt DER Theaterwissenschaftler aus Italien. Den Namen hab ich vergessen.
Inzwischen tut es mir leid, denn so kann ich niemanden mehr vor ihm warnen. Wenn ihr jemals einen Kerl trefft, der aus Italien kommt und über „Voice and Theatre“ spricht, so nehmt die Beine in die Hand und lauft.
Heute ist der dritte und letzte Tag. Und mein freier Tag. Ich hab die Beine in die Hand genommen, bin aber nicht gelaufen.
Ich bin in Embryonalstellung im Bett liegen geblieben.
Einzig aufgestanden, um Nahrungsmittel zu kaufen. In der kilometerlangen Warteschlange hab ich dennoch meinen Theorie Input erhalten. (Vor manchen Dingen kann man nicht davonlaufen.)
Die alte Frau hinter mir hat mich angequatscht. Dann ist es losgegangen. Über Gott, Jesus und meine Sünden.
Sie hat mir schlussendlich ein neues Testament in die Hand gedrückt und ständig wiederholt: „It’s a sign that I met you. It’s a sign. I could have taken another queue, but I took this and I talked to you. It’s a sign.”
Ich glaube an Zeichen. Und daran, dass man sie erst im Nachhinein erkennt. Von allen Menschen, die mich bisher angeredet haben, haben vielleicht 2 % mein Leben merklich beeinflusst.
Danach waren die Zeichen unübersehbar.
Vorher hab ich mir gedacht: Bitte halt doch die Pappn.
Meine verdammte Höflichkeit hat mich davon abgehalten es zu sagen.
Wenn das nächste Mal jemand sagt: „It’s a sign.“ Sag ich: „I’m just too polite to tell you to shut up.“
philosophil - 4. Mär, 23:38