Samstag, 15. März 2008

147. Tag

In einer Woche ist es soweit. Vortragsabend Nummer zwei.

Mir ist mir aufgefallen, dass nur vier Tage vorher die allseits geschätzte Hauskatze ihren 23. Geburtstag feiert - und ich vergessen habe dies zu erwähnen.
Sie wird ebenfalls da sein - Doppelgeburtstag!

Hier nochmals zur Erinnerung das email, das ich verschickt habe. Eine erneute Aufforderung zu- oder abzusagen an alle Saubeitl, die es noch nicht getan haben.
Für alle Fälle hab ich schon eine email Adresse eingerichtet. viagra@gmx.de – zwingt mich nicht, sie zu beutzen…

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Gott zum Gruße liebe Mitmenschen!

Hahaha. Es freut mich, dass die Einladung, die ich vor einigem Monaten verschickte habe, nun endlich angekommen ist. Wenn auch etwas spät.
Doch das trifft sich ausgezeichnet! Denn ich nehme das als Aufhänger:
Der Vortragsabend geht in die Verlängerung. Wiederholung. - Zweite Runde. Das wollte ich sagen.

Anlass:
1. Mein österlicher Besuch in Tirol. (Ich wollte einen Bezug zwischen Ostern und mir herstellen, aber mir fällt keiner ein. Ich verbinde mich eher mit Weihnachten. Das bringt mich zum zweiten Punkt.)
2. 25 Jahre Philipp
3. 23 Jahre houscat
4. Es ist immer schön, nette Menschen an einem Ort zu versammeln.

Nun denn:
"2. Abend der offenen Bühne in der elterlichen Garage."

Der Abend findet am 22.03.2008 statt, beginnt 20.08 Uhr und endet um 22.03 Uhr. Es wird 25 kleine Beiträge geben.
Ich weiß, es ist der Ostersamstag, aber:
1. Jesus ist tot und kommt erst am Sonntag wieder. Wir haben also frei.
2. Es ist mein Geburtstag. Mein 25. Geburtstag.
3. 23 Jahre housecat

Geschenke werden keine angenommen, außer in Form von Scheinen, in Ausnahmefällen Münzen.

Stattdessen werden ab jetzt Vortragsangebote angenommen - als Geschenke an die Welt.
Die Beiträge sollten ungefähr 4 Minuten 36 Sekunden lang sein. Dann geht sich alles schön aus.

Aber man kann auch ohne Beitrag kommen. Aber man kann auch etwas vorführen!

Ich erwarte mir eine Antwort mit einer Zu- oder Absage. Wer nicht antwortet, wird umgehend aus meiner Adressliste gelöscht. Oder in einen Mailverteiler für Viagrawerbung eingetragen.
Wenn ich eine ungefähre Vorstellung davon habe, wie viele Menschen kommen, gibt's ein neues Mail mit näheren Informationen. Die Adresse z.B.

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146. Tag

Habe heute endlich meine Landlady nackt gesehen. Wird auch Zeit nach monatelangem Warten. Ich bin vor Schreck beinahe die Treppe hinuntergefallen.
Ich frage mich, ob ich prüde bin.
Wenn ich einmal alt bin, möchte ich den Körper meiner Frau betrachten können und ihr trotz eventueller Reaktionen auf die Schwerkraft mit aller Ehrlichkeit sagen können, dass sie wunderschön ist. Vielleicht weniger trotz sondern wegen der Reaktionen.
Bis dahin ist allerdings noch ein wenig Zeit. Gott seis gedankt.
Dann wird sich zeigen, ob das geht.
Ich bin prinzipiell für Gespräche über derlei Themen offen, möchte allerdings niemanden drängen. Sollte bei jemandem Interesse bestehen, nur Mut, man stößt bei mir auf offene Ohren.
Schade, dass das nicht so salonfähig ist. Vielleicht wird es Zeit.

145. Tag

Hier ohne Erlaubnis die Wiedergabe einer Kurznachricht meiner japanischen Mitstudentin Maya. Eine Nachricht, die einiges klärte. Also die Nachricht, genau so, wie sie sie geschrieben hat.

„Phiripp, I’m coming, sorry fort the delay!“

Maya ist eine der eigensinnigsten, sensibelsten, überhaupt speziellsten Japanerinnen, die ich kenne.

144. Tag

Guess what.
Wieder zum Essen eingeladen. Doch diesmal habe ich mein eigenes Essen mitgebracht. „Austrian Bread“.
Rita, gebürtige Italienerin, hat mir verboten es Pizza zu nennen. (Ich habe keinen Käse für die Pizza verwendet.)

Das ist das Gute in fremden Ländern. Man kann jeden Scheiß kochen und ihn als traditionelles Gericht ausgeben.

P.S.: Mir ist aufgefallen, dass der Weisheitsgehalt meiner Beiträge kontinuierlich sinkt. Ich versuch gegenzusteuern:
Wenn das Leben zu fad wird, ziehe man am besten in eine andere Stadt/Land/Kontinent. Das hilft.

143. Tag

Ich habe das Gefühl, dass ich ein wenig zu dem Essen werde, das ich zubereite. Allerdings nur, wenn ich längere Zeit an einer Sache arbeite.
Ich denke da an den Sonntag, den ich mit Schnitzel-braten verbrachte. Heute waren es Kipferl. Tausende Kipferl. Ich fühle mich wie eines, rieche wie eines, bin gebogen wie eines und habe ein wenig Staubzucker im Haar.
Nein, das sind meine grauen Haare.

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