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    <title>besser als email : Kommentare</title>
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    <dc:publisher>philosophil</dc:publisher>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
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    <title>besser als email</title>
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  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/5051061/">
    <title>250. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/5051061/</link>
    <description>Dieser Blog braucht ziemlich viel Pflege. Die bekommt er heute.&lt;br /&gt;
Vielleicht gehen sich noch ein paar längst überfällige emails aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe eine Einladung zu einer Vorpremiere bekommen. Da ich nicht kommen kann, leite ich sie weiter.&lt;br /&gt;
In der Hoffnung, dass jemand anderes hingeht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anfang des emails  ohne Genehmigung, weder schriftlich noch mündlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Film- und Theater-FreundInnen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir möchten euch die Vorpremiere des Films &quot;Teatro Forma - die soziale Kraft des Theaters&quot; &lt;br /&gt;
im Leokino Innsbruck am 18. / 19. / 20.7. um 21 Uhr  ans Herz legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde gerne gehen, aber es geht nicht. Ich muss arbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;249. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 4 Stunden Regen und 3 Gästen wurde einhellig beschlossen den Arbeitstag im Park zu beenden.&lt;br /&gt;
Durchnässt komm ich nach Hause, kuschle mich ins Bett und schau mir einen Film an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;248. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lasse mich immer mehr und mehr hier nieder.&lt;br /&gt;
Ich habe eine National Insurance Nummer beantragt. Die ich hoffentlich bekomme.&lt;br /&gt;
Dann darf ich hier überall arbeiten. Haha.&lt;br /&gt;
Von Amtswegen bin ich aus Österreich einiges gewöhnt. Dementsprechend überrascht war ich von meiner 10minütigen Wartezeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ehemaliger Schulkollege hat Robinson Crusoe bearbeitet und ein 50-Minuten-Ein-Personen-Stück daraus gemacht.&lt;br /&gt;
Ich bewundere ihn dafür sehr.&lt;br /&gt;
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das nicht ganz leicht ist.&lt;br /&gt;
(Das Ergebnis ist gefällt mir auch ganz gut.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;247. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haggln. Ein neuer Arbeitskollege. Ein 42jähriger Schlagzeuger, der aus Wien geflohen ist, um in London sein Glück zu versuchen.&lt;br /&gt;
R-E-S-P-E-C-T.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;246. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntags schau ich mir gerne blöde Filme an. Diesmal: Vampires von John Carpenter. Leider ziemlich blöd. &lt;br /&gt;
Gefolgt von Ratatouille. Ein wunderbarer Animationsfilm. Schon lange nicht mehr so gelacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend sind wir einer Einladung gefolgt: Slow Boat nach Haifa. Eine Themenparty des Jewish Community Centre.&lt;br /&gt;
Auf einem echten Boot. Mit echten Juden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;245. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer beinahe durchwachten Nacht gehen wir beide in die Arbeit. Ich muss an alle Menschen denken, die in letzter Zeit gestorben sind und werde ganz traurig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;244. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem dienstäglichen Sachertortenfiasko steht mein Ruf als Meisterbäcker auf dem Spiel. Angespornt vom letzten Tiefschlag bin ich im Gegensatz zum österreichischen Nationalteam in der Lage meine Außenseiter Position zu nutzen und kontere mit einer Sacherschnittenglasur, dass einem das Herz aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Ich weiß nicht, woher ich diesen Meisterbäcker Ruf habe. Ich verdiene ihn nicht. Nein, ich weiß, woher ich ihn habe. Ich schiebe am Dienstag immer eine Backschicht. Daher das Label: Philipp der Bäcker.&lt;br /&gt;
Andrea, die Alleskönnerin, zaubert Torten, dass einem Hören und Sehen vergeht. Während ihrer 40stündigen Arbeitsverpflichtung bäckt sie natürlich viel mehr als ich. Meine Kuchen bilden also einen Teil von ihren Kreationen. Daher mein Ruf. Glück muss man haben.&lt;br /&gt;
Auf Komplimente antworte ich arrogant lächelnd mit: Gelernt ist eben gelernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend geh ich mit meiner Liebsten ins Kino. The Orphanage. Ein spanischer Horrofilm, den ich empfehlen kann.&lt;br /&gt;
Ich alter Horrorfilmfürchter habe beinahe den ganzen Film auf ihrem Schoß verbracht, den Kopf in ihrer Achselhöhle vergraben.&lt;br /&gt;
Ich könnte sagen, dass ich die Situation ausgenützt habe, aber das wäre eine glatte Lüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach gehen wir zu ihr. Dort muss ich zum zweiten Mal miterleben, wie ein Mensch erfährt, dass eine ihm nahestehende Person gestorben ist. Eine Erfahrung, die ich kein drittes Mal machen muss.&lt;br /&gt;
Ihre Großmutter ist gestorben und ich kann nichts anderes tun, als ihre Hand zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;243. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite freie Tag endet gleich wie der erste. Scheitern auf allen Linien. J. ist diesmal beim Proben und kann mich nicht retten.&lt;br /&gt;
Ich muss es selbst tun und gehe zu einem Auftritt von Pappys Fun Club. Tom und Ben bilden 50% dieses Clubs. Ich mag sie und ihre Sachen. Dennoch verändert meine Ausbildung meine Ansprüche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einigen Monaten erhalte ich ein mail von einem Freund, das folgendermaßen beginnt:&lt;br /&gt;
Wäre es nicht schön, wenn ein Salzburger und ein Tiroler in London auf ein Bier gehen würden&lt;br /&gt;
Der Tiroler bin ich, der Salzburger ist der Cousin meines Freundes.&lt;br /&gt;
Nach wochenlangem email Kontakt mit dem Cousin, schaffen wir es heute endlich uns zu treffen.&lt;br /&gt;
Wir fühlen uns beide ein bisschen wie auf einem Blind Date.&lt;br /&gt;
Zwei Umstände machen die Sache viel einfacher. Wir wissen beide, dass wir uns am Ende des Abends nicht die Frage stellen müssen: Küssen oder nicht küssen?&lt;br /&gt;
Der Cousin ist meinem Freund, den ich überaus schätze, sehr ähnlich.&lt;br /&gt;
Wir verbringen einen witzigen Abend&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;242. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles wieder gut. Andrea, die ungarische Alleskönnerin mit ihrem Bodybilderfreund, rettet meine Sachertorten.&lt;br /&gt;
Ich bin ihr auf ewig zu Dank verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;241. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachertorten Desaster. Ich verleihe mir selbst den Titel: Sachertortenverunstalter des Monats Juli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;240. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste wirklich freie Tag beginnt mit dem Versuch alle meine Ferienpläne zu realisieren. Vergeblich.&lt;br /&gt;
J. nimmt mich an der Hand und führt mich an einen Ort, an dem alle Zweifel auf einmal ihre Bedeutung verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;239. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunder, wunderbarer Spaziergang von Camdenmarket den Kanal entlang nach Little Venice. Kann ich jedem Londonbesucher nur ans Herz legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;238. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Arbeitstag in den Ferien. Am Abend hab ich von der Barbara Abschied genommen. Sie ist meine älteste Freundin hier in England. Ihre Auszeit geht zu Ende, sie geht wieder nach Österreich um zu studieren. Von der Simone hab ich mich vor einer knappen Woche verabschiedet.&lt;br /&gt;
Mir fällt auf, dass wir nur Gäste im Leben anderer Menschen sind. Und sie sind nur Gäste in unserem Leben. Sie bleiben ein wenig, bekommen einen mehr oder weniger großen Platz in unserem Herzen und gehen wieder. Und wir gehen.&lt;br /&gt;
Nach diesen tiefen Gedanken bin ich über die Gehsteigkante wieder auf mein normales Niveau geklettert: Philipp, die Partysau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;237. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster freier Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;236. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich sollte dies mein erster schulfreier Tag sein, aber wir werden nochmals ins Studio bestellt.&lt;br /&gt;
Zum ersten sehen wir uns einen Mitschnitt der Aufführung an. Zum ersten Mal sehe ich das ganze Stück und weiß nun, was die anderen auf der Bühne so treiben.&lt;br /&gt;
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, aber dennoch frag ich mich, inwieweit ich mich schauspielerisch weiterentwickelt habe. Ein wenig vielleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum zweiten erhalten wir unsere Zeugnisse!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;zertifikat&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/philosophil/images/zertifikat.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;235. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Prüfung beginnt spannend.&lt;br /&gt;
Ein Mädchen aus dem dritten Jahrgang erscheint heute nicht. (Es ist auch ihre Prüfung.)&lt;br /&gt;
Gestern großer Streit im dritten Jahr. Das Mädchen entscheidet sich nicht mehr zu kommen. Zwei Stunden vor dem Diplom, auf das sie seit mehr oder weniger drei Jahren hinarbeitet, gibt sie auf.&lt;br /&gt;
Entweder ist etwas wirklich Schreckliches passiert oder jemand ist unglaublich dumm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch Parallelen zwischen ersten Prüfungen, dem ersten Waffenhandel und dem ersten Mal am Lichtschalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;234. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Teil der Diplomprüfung des 3. Jahrgangs. Immer wenn ich das technische Zeug machen muss, bin ich nervöser als wenn ich selbst auftrete. Was vielleicht daran liegt, dass das immer am wenigsten geprobt wird.&lt;br /&gt;
Zudem bin ich lichttechnischmäßig noch Jungfrau.&lt;br /&gt;
Selling a gun for the first time is a lot like having sex for the first time. You&apos;re excited but you don&apos;t really know what the hell you&apos;re doing. And some way, one way or another, it&apos;s over too fast. (Yuri Orlov in Lord of War). Insofern gibt es Parallelen zwischen Waffenhandel und Lichttechnik.&lt;br /&gt;
Anschließend hab ich eine Zigarette geraucht und bin zur Arbeit gerauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Keine Sorge, ich bin immer noch Nichtraucher)</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-10T13:14:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/5031348/">
    <title>233. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/5031348/</link>
    <description>Den ganzen Tag die Lichttechnik geprobt für die Abschlussprüfung des 3. Jahrgangs. Nebenher noch für meine Prüfung geprobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;232. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit mit meinen Eltern verbringen. Am Abend Abschied nehmen. Die Zeit war viel zu kurz. Wie immer konnte das meiste nicht gesagt werden.&lt;br /&gt;
Da hängt mein Lieblingsbild. Dort hab ich mal eine unglaublich schlechte Band gesehen. Hier wart ich immer auf den Bus. So Zeug halt.&lt;br /&gt;
Dafür hatten wir Zeit für die wichtigen Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;231. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ereignisreicher Tag.&lt;br /&gt;
Ich zeige meinen Eltern meine Arbeitsstätten und mein Lieblingscafe. Und meinen Lieblingsmenschen. Huaahh.&lt;br /&gt;
Dann muss ich los, um mich auf die Aufführung vorzubereiten und muss meine Eltern in dieser Weltstadt alleine zurücklassen, in der Hoffnung, dass sie den Weg alleine finden.&lt;br /&gt;
Das Leben lehrt mich allerdings, dass meine Eltern alt genug sind, um auf sich selbst aufzupassen, ich allerdings&lt;br /&gt;
Nein, ich will es anders erzählen:&lt;br /&gt;
In Verehrung für den jüdischen Kultusminster A. Schwarzl bemühte ich mich eine Tradition aufrechtzuerhalten.&lt;br /&gt;
Die Tradition bei letzten Aufführungen Räume im Sprung zu betreten. Allerdings habe ich einiges falsch verstanden.&lt;br /&gt;
Bei mir war es kein Raum, sondern ein Hof. Ich traf auch nicht den Türstock, sondern die Kante eines Eisentors, eines niedrigen zugegebenermaßen. Dieses Kunststück sparte ich mir nicht für nach der Vorstellung auf, sondern zeigte es vorher.&lt;br /&gt;
Das Ergebnis war das gleiche. Eine heftig blutende Kopfwunde.&lt;br /&gt;
Da in diesem Business Aufführungen relativ wichtig sind, bekam ich einen Kopfverband, der eher vermuten ließ, dass ich Zahnschmerzen und keinen blutigen Kopf habe und wurde auf die Bühne, nun ja, gebeten. Getragen.&lt;br /&gt;
Nein, es ging mir gut. Die wackeligen Knie wurden vom Adrenalin gefestigt und los gings. Das Publikum glaubt, dass der Verband teil des Kostüms war und niemand außer 17 Darstellern und 2 Regisseuren machte sich Sorgen.&lt;br /&gt;
Ich bin nachher dennoch ins Krankenhaus gefahren. Zur Sicherheit.&lt;br /&gt;
Nach circa vierstündiger Wartezeit neben blutenden Kindern, blutkotzenden Frauen und sterbenden Schlägern konnte die Schwester fünf Minuten erübrigen, um meine Wunde zu reinigen, zu kleben und mir eine Tetanus Spritze zu verabreichen.&lt;br /&gt;
Immerhin hatten meine Eltern und meine Freundin genug Zeit sich kennen zu lernen.&lt;br /&gt;
Das Pub Besäufnis habe ich allerdings schon wieder verpasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;232&quot; alt=&quot;bloodyhead&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/philosophil/images/bloodyhead.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;230. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Aufführung. Entgegen aller Konventionen war sie besser als die erste. Danach kurz ins Pub und anschließend zur Liverpoolstreet Station, um meine Eltern abzuholen. Freude, Freude, Freude!&lt;br /&gt;
Ich bring sie nach Hause und auf einmal verändert sich alles.&lt;br /&gt;
Nicht alles, aber zumindest mein Verhältnis zur Stadt und zum Haus.&lt;br /&gt;
Plötzlich ist es meine Stadt. Und auch ein bisschen mein Haus. Und sie sind meine Gäste.&lt;br /&gt;
Meine Eltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;229. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Premiere.&lt;br /&gt;
Der Tag hat mit einer launischen Freundin begonnen. Da kann es nur besser werden.&lt;br /&gt;
Die Premiere war ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
Wir haben ziemlich hart gearbeitet und das Ergebnis ist sehenswert.&lt;br /&gt;
Ich bin froh und zufrieden gleichermaßen.&lt;br /&gt;
Nach der Premiere mache ich etwas, das ich seit Monaten nicht mehr gemacht habe. Ich geh nach einem kurzen Besuch im Pub heim und leg mich um 11 ins Bett. Eine Premierenfeier nach meinem Geschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;plakat&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/philosophil/images/plakat.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;228. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stimme geht es nach Honig-Zitronen-Intensivkur wieder besser. Dennoch trete ich heute bei der Probe etwas leiser.&lt;br /&gt;
Der Durchlauf ist sehr gut. Überraschenderweise werden wir nach nur einer Stunde in die Freiheit entlassen.&lt;br /&gt;
Freude und Überforderung zugleich. Was tun mit der freien Zeit? Wo ist mein Leben geblieben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend habe ich die Eltern einer Freundin kennen gelernt. Es war sehr amüsant und ich hatte endlich Gelegenheit mein Italienisch wieder aufzubessern.&lt;br /&gt;
In diesem Jahr habe ich gelernt mich in mir unbekannten Sprachen frei auszudrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;227. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ziemlich viel Text in unserem Stück. Mehr als man sich für eine Mime-Performance erwarten würde.&lt;br /&gt;
Ich sage viel und ich sage es laut.&lt;br /&gt;
Leider habe ich meine Stimme nicht aufgewärmt.&lt;br /&gt;
Nun muss ich dafür bezahlen. Und schweigen. Das entspricht zwar meinem Naturell, lässt sich allerdings nur schwer mit der Aufführung übermorgen vereinbaren.&lt;br /&gt;
Im Kipferl werde ich mit viel Honig und Pfefferminztee wieder aufgepäppelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;226. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Besuch meiner Eltern muss gut organisiert sein. Ich bin heute in die Liverpoolstreet gefahren, um ihren Transport von Stansted nach Central London zu checken.&lt;br /&gt;
Ich freu mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;225. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag. Tag des Herrn. Ruhe. Wieder nicht in der Kirche gewesen. Stattdessen mit meiner Liebsten geschmust. Ich hoffe, ich komme deshalb nicht in die Hölle.&lt;br /&gt;
Nein, sicher nicht. Ich habe nämlich Vater und Mutter geehrt mit einem Telefonanruf. Ich weiß nicht weshalb, aber ich hab vergessen die beiden zur Schulaufführung einzuladen. 4 Tage vor der Premiere habe ich das nun nachgeholt.&lt;br /&gt;
Spontan habe sie zugesagt. Ich bin vor lauter Freude eine Viertelstunde im Kreis gelaufen. Zum Runterkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;224. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl der Sonntag dem Herrn gehören sollte, verspüre ich das Bedürfnis meine Arbeitsdienste vom Samstag auf den Sonntag zu verschieben.&lt;br /&gt;
Jetzt ist es so, dass ich nach einer langen Schulwoche einen langen Arbeitstag habe, der in mir jeglichen Wunsch nach abendlichem Fortgang ausbrennt.&lt;br /&gt;
(Microsoft Word schlägt hier vor abendlichen zu verwenden. Ich bin verunsichert. Nach verlangt meines Wissens nach den Dativ, in diesem Falle ist mir allerdings der unbestimmte Artikel zu bestimmt, da die Arbeit jegliches Verlangen vertilgt. Insofern scheint es mir am ehrlichsten den unbestimmten Artikel wegzulassen. Wenn es mich nicht täuscht übernimmt das Adjektiv den Fall das Artikels und aus nach einem abendlichen Fortgang wird nach abendlichem Fortgang, oder?&lt;br /&gt;
Ich vertraue darauf, dass mein mir inzwischen gleichgültiger Lateinprofessor das hier nicht liest.&lt;br /&gt;
Ach, ich habe mich verzettelt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;223. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Ahnung was da passiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;222. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Unterhosenkauf kommt ein Anruf von meinem Chef. Er sagt mir zu, dass ich in den Sommermonaten mehr beim ihm buggln, malochen oder haggln kann. Mein Sommer ist finanziell gerettet! Juhuu!&lt;br /&gt;
Die Erleichterung, die mir dieser Anruf verschafft, erstaunt und erfreut mich.&lt;br /&gt;
Des Abends verschlägt es mich in ein Pub, in dem man Fußball auf österreichisch schaut. Was das heißt, wird mir auf die harte Tour beigebracht.&lt;br /&gt;
Ich steh schwitzend  allerdings mit einem kühlen Stiegl Bier  eingeklemmt zwischen baumlangen Kerlen, die befreit von Krawatte und den obersten Hemdknöpfen Immer wieder Österreich schreien. Ich werde mit einer Art Schuhcreme beschmiert und weiß auf einmal wieder, warum ich dieses Land verlassen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;166&quot; alt=&quot;oesterreich&quot; width=&quot;367&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/philosophil/images/oesterreich.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ganz eigenartig so nach Hause zu fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;221. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburtstag von der Barbara. Ich werde gezwungen ein federboaähnliches Ding zu tragen. Aber sonst wars ganz nett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;220. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um meinen Rücken zu schonen benutze ich jetzt immer den großen Rucksack. Viel zu groß für meine Zwecke, aber er verteilt alles ausgezeichnet über meinen alten Rücken. In meinem Business (was immer das auch ist) muss man auf so etwas achten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abende werden immer länger. Es ist bis fast 22.00 Uhr hell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich den Bus um 2 Minuten verpasst habe, entschloss ich mich loszustapfen anstatt 18 Minuten zu warten.&lt;br /&gt;
Mit meinem Rucksack auf den Schultern und der Abendsonne im Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg führt mich am Broomfield Park vorbei. Wie es der Zufall so will, tragen mich meine Beine weg vom Gehsteig hinein in den Park über die Wiese gen Norden.&lt;br /&gt;
Der Park ist zwar nicht sonderlich groß, aber aufgrund intelligenter englischer Parkplanung schirmen große Bäume die angrenzenden Straßen vollständig ab.&lt;br /&gt;
Meine Kopfhörer dämmen den Straßenlärm und tadaa: Für einen kurzen Augenblick kann ich mir einreden, dass ich über saftige Tiroler Wiesen spaziere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;219. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe heute überraschenderweise mit ollstar telefoniert. Herzerfreulich mit alten Freunden zu sprechen. Ums mit Forrest Gump zu sagen:&lt;br /&gt;
 and even I know that aint somethin you can find just around the corner&lt;br /&gt;
Jaja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;218. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Zeit vermiss ich Österreich sehr. Land und Leute.&lt;br /&gt;
Heute bin ich aufgewacht und hatte das eigenartige Bedürfnis mit meinen Eltern eine Bergtour zu unternehmen. (Dieser Wunsch wird sie am meisten erstaunen.)&lt;br /&gt;
Gefolgt von dem Wunsch mit meiner Schwester einen Kaffee trinken zu gehen. Nur schnell. Für eine Stunde oder so.&lt;br /&gt;
Aber das geht halt nicht. Nicht einfach so.&lt;br /&gt;
Was ist mir wirklich wichtig.&lt;br /&gt;
Diese Frage beschäftigt mich schon seit einiger Zeit.&lt;br /&gt;
Es gibt dieses Buch. Ismael. Ein Roman, den ich sehr empfehlen kann.&lt;br /&gt;
Ich möchte einen Abschnitt kurz zusammenfassen.&lt;br /&gt;
In unserer, ich will mal sagen westlichen Gesellschaft gibt es überraschend viele Propheten  im weiteren Sinn. Und viele Menschen, die Propheten suchen, damit sie ihnen sagen, wie man leben soll.&lt;br /&gt;
Worauf der Affe (denn der Affe erzählt) hinaus will, ist folgendes: Jedes Lebewesen auf diesem Planeten weiß, wie man leben soll. Nur der Großteil von den 6 Milliarden federlosen Zweibeinern hat da seine Probleme.&lt;br /&gt;
Irgendetwas läuft hier sehr falsch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun denn. Geplagt von derlei Gedanken kam die Instant-Erlösung. Leider nicht mit pfingstlichen Feuerzungen. Eher in hopfen-malzartiger Form, der Tunnelblick als Fokus: Es gibt da eine jüdische Parabel von einem Kerl der  in sehr verkürzter Form  sagt: Alles, was man im Leben braucht sind zwei Taschen mit zwei Zetteln. Auf einem steht: Das ganze Universum wurde für dich erschaffen. Auf dem anderen: Du bist nur Asche und Staub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So etwas fällt einem auch nur im Rausch ein. Auf die Prohibition!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;217. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hin und wieder läuft es wie geschmiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;216. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Arbeit wirkt sich positiv auf mein Essverhalten aus. Ich habe heute eine Torta Verde gezaubert. Ein wunderbares Ding!&lt;br /&gt;
Leider hab ich mich ein wenig verplant. Wenn man zweieinhalb Stunden Zeit hat, sollte man nicht etwas kochen, das eineinhalb Stunden benötigt. Besonders nicht, wenn man auch noch seinen Körper pflegen will.&lt;br /&gt;
Ich hab es dennoch zur Clownaufführung eines Freundes geschafft. Manchmal ist es gut, wenn man raus kommt.&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal seit langer Zeit bin ich wieder alleine zu einer Veranstaltung gegangen. Ich war gleichzeitig befreit und beängstigt. Und so allein war ich dann doch nicht.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T10:47:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4974498/#4976134">
    <title>kleine schaffens- und seinskrise meinerseits. einen halben nachmittag lang mit housecat...</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4974498/#4976134</link>
    <description>kleine schaffens- und seinskrise meinerseits. einen halben nachmittag lang mit housecat kaffe trinken und reden, dann kurz auf deinen blogg schauen und lesen, wie es dir so geht, versuchen sich den rest dazu zu denken. soetwas wie aufgehoben sein in diesem unsichtbaren netz alter und andauernder freundschaften, nicht mehr ganz so viel angst und unlust vor dem haben, was kommt. manchmal ist es fast einfach.&lt;br /&gt;
und die wahrheit über beziehungen lernt man doch nur aus dem fernsehen, z.b. aus &quot;dawson&apos;s creek&quot; oder &quot;gilmore girls&quot; oder spezifischer &quot;coupling&quot;</description>
    <dc:creator>boombaye</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 boombaye</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-06T14:29:31Z</dc:date>
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    <title>215. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4974498/</link>
    <description>Ich sehe mir Sweeny Todd an. Leider ein langweiliger Film. Der erste Film seit langer Zeit. Nebenher spiele ich mit dem Plastilin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;plastilin-zeug&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/philosophil/images/plastilin-zeug.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Zur Plastilin Frau vom letzten Mal ist auch Hund gekommen. J. hat sich über die überdimensionalen Möpse beschwert. Ich hab sie chirurgisch verkleinert, aus Rücksicht auf den armen Rücken der Frau. Darauf hin war Mann sauer. Ich hab mir Mühe gegeben, aber Frau hat ausgesehen, als hätte sie der Bus überfahren.&lt;br /&gt;
Art representing life representing art?&lt;br /&gt;
P.P.S.: Es gibt nun ein Greatest Hits Album von GunsnRoses. Mit 12 war ich Fan. Oder noch früher?&lt;br /&gt;
Ich mag sie immer noch ganz gern. Oder wieder? Knockin&apos; on Heaven&apos;s Door ist aber immer noch vom Dylan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;214. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich gefühlsmäßig wochenlang nicht mehr zuhause war, bemühe ich mich mehr Zeit in meinem Zimmer zu verbringen. Das bringt mit sich, dass ich meinen Teil des Kühlschranks endlich wieder auffülle. Das wiederum führt erstaunlicherweise zu einer Steigerung meines Wohlbefindens. Manchmal ist es so einfach.&lt;br /&gt;
Mitten in der Nacht befallen mich Beziehungsängste. J. nutzt ihr südamerikanisches Temperament, springt in den Bus, reist zu mir und kuriert mich und sich schlagartig. Manchmal ist es so einfach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;213. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben pro Tag ca. 3 Stunden Proben für die Show. Und es fordert mir einiges ab. An körperlicher und geistiger Ausdauer.&lt;br /&gt;
Meine Lehrer scheinen nicht viel von Stanislavski zu halten. Sie vertreten mehr den Ansatz, dass dich das richtige Kostüm in Stimmung bringt. In meinem Fall sind das allerdings einige Schichten zuviel. Das senkt die Stimmung, aber vielleicht ist es genau das, was mein Charakter braucht. Ein verschwitztes Hemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;212. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einigen Wochen Verspätung hat mir meine Liebste meine Geburtstagsgeschenke nachgeliefert.&lt;br /&gt;
Ganz wunderbare Dinge. Eine Tasse. Die erste eigene Tasse meines Lebens.&lt;br /&gt;
Einen Pürierstab. Das erste eigene Haushaltsgerät meines Lebens. (Ich will man den Schneebesen, den mir meine Schwester von ihrem Auslandssemester mitgebracht hat, nicht mitzählen.)&lt;br /&gt;
Anschließend haben wir uns innerhalb von 12 Stunden 3 mal gestritten. Mir war nicht bewusst, dass Beziehungen so schwierig sind. Das Fernsehen hat diesbezüglich nichts erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;211. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag. Workshop Tag.&lt;br /&gt;
Ich liebe und hasse diesen Workshop. Ich liebe ihn, weil er mich immer wieder motiviert. Ich hasse ihn, weil er am Sonntag, meinem einzigen freien Tag, stattfindet.&lt;br /&gt;
Wenn ich mal da bin, taugts mir dann eh.&lt;br /&gt;
Diesmal hab ich mir vorgenommen, meine Schützlinge ein wenig zu puschen. Sie zu neuen Ufern zu führen.&lt;br /&gt;
Es gibt da diese Improtheaterszene in Hall Ich schreib nicht mehr weiter.&lt;br /&gt;
Sehr gut an meiner Ausbildung gefällt mir, dass mir Entwicklungsmöglichkeiten gezeigt werden. Zuhause bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich wusste, dass ich mir alleine nicht weiterhelfen kann. Dass ich jemanden brauche, der mir weiterhilft.&lt;br /&gt;
Jetzt bin ich hier und hab das Gefühl, dass mir eine Tür gezeigt wurde, die ich bisher noch nicht gesehen habe und dahinter verbirgt sich ein riesengroßer Berg. Den man erklimmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;210. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem langen Arbeitstag beschließe ich 10% meines Wochenlohns in Kunst zu investieren. Und gerate dabei in das Camden People Theatre. Die Show, die gezeigt wird, ist so schlecht, dass sie mich nicht einmal aufregt. Ich bin ihr gegenüber völlig gleichgültig. Vielleicht liegt das auch am 10h Kaffeekochen.&lt;br /&gt;
Eine erwachsene Frau verwandelt sich über die Dauer einer Stunde in ein Eichhörnchen. Und kocht dabei Erdbeermarmelade, die sie den Zuschauern (9 Stück) zu Kosten gibt.&lt;br /&gt;
Sie reicht das heiße Erdbeerglas in die Runde zusammen mit einer Box mit Löffeln: You have to share the spoons, there might not be enough for everybody.&lt;br /&gt;
Was sagt uns das? Sie hat nicht einmal 9 Löffel dabei&lt;br /&gt;
Wie viele Zuschauer hat sie erwartet?&lt;br /&gt;
Fünf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;209. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir arbeiten an der End of the Year Show 2008. Die Arbeit daran ist äußerst spannend. Ich mag meinen Charakter sehr. Er nimmt Anleihen an alten Freunden aus anderen Theaterstücken.&lt;br /&gt;
Mir fällt auf, wie schleißig in allen Theaterstücken, in denen ich mitgearbeitet habe, gearbeitet wurde. Der Perfektionsanspruch des Regisseurs hält sich bei uns  im Vergleich zur Company  noch in Grenzen, aber er lässt uns ganz schon schwitzen.&lt;br /&gt;
Ich frag mich immer wieder, ob ich wirklich so viel schwitzen will für so etwas. Aber dann versuch ich es als Training zu sehen. Für meine Ausdauer und gegen meine Faulheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;208. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Programm von gestern setzt sich fort. Heute im Hardrock Cafe.&lt;br /&gt;
Grund für diesen Ausflug waren die Menschen dieser Welt, die T-Shirts mit dem Aufdruck Hardrock Cafe London tragen.&lt;br /&gt;
Lebende Hinweisschilder denen es zu folgen gilt. So denkt man.&lt;br /&gt;
Und man tut es und kommt an einen schrecklichen Ort. Hardrock Cafe London.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;207. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich treff mich jetzt immer wieder mit den Leuten, mit denen ich am Anfang meines Londonaufenthalts unterwegs war.&lt;br /&gt;
Die fahren jetzt nach und nach wieder nach Hause. Ich bleib hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;206. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-05T20:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4950798/#4952725">
    <title>london calling</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4950798/#4952725</link>
    <description>na, wenn du im sommer nicht nach tirol kommst, dann könnt ich mich ja für ein paar tage auf den weg machen... ;) ich hab ja zeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jetzt geh ich in den see springen - remember last year?</description>
    <dc:creator>-julie-</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 -julie-</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-27T15:39:03Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4950798/">
    <title>205.Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4950798/</link>
    <description>Montag ist Bank Holiday.&lt;br /&gt;
Ich hab so gern frei.&lt;br /&gt;
Apropos frei.&lt;br /&gt;
Ich hatte geplant, den Sommer in Tirol zu verbringen.&lt;br /&gt;
Herr Swarovski und Co haben es vorgezogen mich nicht einzustellen.&lt;br /&gt;
So wie es aussieht, bleibe ich in London und komme nur kurz nach Tirol.&lt;br /&gt;
Ich habe das Gefühl, ich bin mehr und mehr hier. Und weniger und weniger nicht hier. Dort. Da. In Tirol.&lt;br /&gt;
Ich weiß noch nicht, ob ich das mag.&lt;br /&gt;
Ich bin herkommen und dachte, dass ich wieder weggehe.&lt;br /&gt;
Das werde ich wahrscheinlich auch.&lt;br /&gt;
Aber es kann durchaus sein, dass ich für immer bleibe.&lt;br /&gt;
Daran hab ich noch nie so gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Plastilin Mann hat eine Frau gefunden. Ich denke, dass er mehr auf Äußerlichkeiten gibt, als man angesichts seines Schnauzers annehmen würde. Daher:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;menschen&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/philosophil/images/menschen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;204. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich bin Workshophalter.&lt;br /&gt;
Ich bin gesuchter Mitbewohner.&lt;br /&gt;
Ich hab ein Wohnangebot erhalten.&lt;br /&gt;
Einiges spricht dafür.&lt;br /&gt;
Einiges spricht dagegen.&lt;br /&gt;
Für beide Seiten sprechen gewichtige Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;203. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Ich hab ein Geschenk erhalten. Es macht mir ziemlich viel Spaß. Plastilin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;mann&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/philosophil/images/mann.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;202. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hatten wir unser erstes Betriebsessen. Der Aktionär des Kipferls hat eingeladen. Man solle per email bestätigen, ob man kommt oder nicht - denn der Gastgeber möchte jedem Mitarbeiter ein kleines Geschenk machen.&lt;br /&gt;
Ich hab Gott seis gedankt zugesagt und mit leuchtenden Augen und zusammen mit 12 anderen Beschäftigten folgendes ausgepackt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;ipod&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/philosophil/images/ipod.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese 2 GB Wunderding kommt mir gerade recht. Mein mp3 Player ist dabei seinen Geist aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;201. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Job im Kaffeehaus hat mich zu einem Kaffeetrinker gemacht. Ich schau den Kellnern genau auf die Finger und bin unzufrieden, wenn sie meine Latte mit heißem Wasser strecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;200. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder einmal habe ich diese spezielle Zahl verpasst. Und sie dennoch gefeiert.&lt;br /&gt;
Kurzfristig habe ich mich mit dem Mädchen, das ich zur Zeit sehe*, einem Engländer, einer Bisexuellen und einem Schwulen betrunken.&lt;br /&gt;
Zuletzt waren nur mehr ich, die Bisexuelle und der Schwule übrig. Für alle eine sexuell zutiefst frustrierende Situation.&lt;br /&gt;
Es war ein netter Abend, weil wir uns so sehr schätzen. Juhuu!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Diese rechte vage Formulierung ist schrecklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;199. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kipferl ist der Name meines Brötchengebendes Betriebes. Folglich werden dort Kipferl in rauen Mengen verkauft.&lt;br /&gt;
Nun denn, einer muss die machen.&lt;br /&gt;
Meist bin ich das.&lt;br /&gt;
Nicht gerade eine sinnstiftende Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;198. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaub, ich hab meine Periode.&lt;br /&gt;
Neuer Tag, neues Glück. Schmetterlinge flattern, der Frühling kehrt zurück. Nicht nur in London, sondern auch in meinem Herzen.&lt;br /&gt;
Wir einigen uns darauf part-time lover  full-time friend zu sein. Wieder.&lt;br /&gt;
Sie versteht, dass einen hin und wieder der Wahnsinn streift.&lt;br /&gt;
In meinem Fall, die Furcht vor Dingen, die bis zu 20 Jahre in der Zukunft liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;197. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Apropos Manchmal wäre es besser, wenn man einfach liegen bliebe. Zweifel überschatten einen prinzipiell wunderbaren Tag.&lt;br /&gt;
Am Ende bin ich soweit, dass ich alles nur schwarz oder weiß sehen will. Die einzig logische Konsequenz scheint mir eine Beziehung, die nicht Beziehung genannt werden will, zu beenden.&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal kommt der Satz: Lass uns Freunde sein über meine Lippen.&lt;br /&gt;
Er bricht gleich zwei Herzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;196. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Regen bedeutet einen massiven Einbruch im Kaffeehandel. Ich als unterstes Glied der Kette muss auch ein wenig dafür büßen. Ich werde früher nach Hause geschickt. Einerseits bin ich froh um die freie Zeit andererseits trauere ich den Kohlen nach, die ich nicht verdient habe. Obwohl ich sie verdient hätte.&lt;br /&gt;
Nun denn. Um es mit Michael Ende zu sagen: Und auch in Herrn Fusis Seele war trübes Wetter.&lt;br /&gt;
Von Existenzängsten in Beziehungsängste geschlittert. Was für ein Tag. Manchmal wäre es besser, wenn man einfach liegen bliebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;195. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Alter macht mir zu schaffen. Mein Rücken schmerzt. Mein Bürojob ist leider nicht die Ursache allen Übels. Ich hab nämlich keinen.&lt;br /&gt;
Das ist schade. Denn Bürojobs bedeuten in der Regel meist ein geregeltes Leben. Hätte ich einen, dann hätte das einige Vorteile: Erstens könnte ich ihn aufgeben und hätte mit einem Schlage keine Rückenschmerzen mehr. Und in der Folge alle Freiheiten dieser Welt. Vielleicht nicht alle, aber zumindest einige.&lt;br /&gt;
Ich  bürojoblos  habe diese einigen Freiheiten und dennoch Rückenschmerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was tun?&lt;br /&gt;
Ich habe mich und einige meiner mühsamst zusammengesparten Pfunde auf- bzw. zusammengerafft und bin losmarschiert. Zum Geheimtipp, genannt: Eddie The Osteopath. Er heißt so, obwohl er keiner ist. Er residiert in einem, ich will es mal underground Fitnessstudio nennen. Eine Massagebank und ein paar Poster schematischen Darstellungen von menschlichen Körpern sind die einzigen Hinweise auf seine Profession. Und die ist? Die niedrige Decke, die schummrige Beleuchtung und nicht zuletzt seine massige Erscheinung sind Grund genug für mich nicht zu fragen. Ich entkleide mich obenrum und leg mich auf die Bank. Er drückt und zerrt. Zieht und biegt. Erzählt Geschichten mit seinem arabischen Akzent. Schließlich erklärt er mir, dass ich eine leichte Skoliose habe. Nothing serious, you know.&lt;br /&gt;
Er empfiehlt mir einen Spezialisten aufzusuchen, ich will entgegnen, dass ich dachte, dass ich bereits bei einem sei, tue es aber doch nicht.&lt;br /&gt;
Er besteht auf einem neuen Termin nächste Wochen. Mit engelsgleichem Gesicht lüge ich: Sure und suche meinen Weg aus dem Graffiti-Labyrinth.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-26T18:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4929310/#4947901">
    <title>ach, mein hübscher, du siehst verdammt zufrieden aus! wenn das nächste mal zweifel...</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4929310/#4947901</link>
    <description>ach, mein hübscher, du siehst verdammt zufrieden aus! wenn das nächste mal zweifel dein gemüt heimsuchen, rate ich dir, dich an dieses hübsche händchen zu erinnern, das dich da sanft an ihre seite bettet, die muss doch ahnung haben, wem sie das gewährt, oder?!!&lt;br /&gt;
ich hingegen zweifle an meiner zurechnungsfähigkeit, ich suche jetzt dann schon einige zeit verbissen &quot;auf zug&quot;, den kurzfilm den wir mit der olivia gedreht haben, den sollten wir nämlich bei einem wettbewerb einreichen. ich weiß noch ziemlich sicher, dass wir ihn bei deinem ersten garagenfest gezeigt haben und wenn mich nicht alles täuscht, von der dvd, allerdings hätte ich doch auch für alle fälle das tape dabei gehabt, oder? kannst du dich da noch an irgendwelche einzelheiten erinnern? danach verliert sich nämlich die spur sämtlicher datenträger, die eine version des films beherbergten. gott sei dank bin ich kaum paranoid veranlagt, für sachdienliche hinweise bin ich trotzdem mehr als dankbar. himmel hilf!</description>
    <dc:creator>boombaye</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 boombaye</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-25T13:41:54Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4929310/">
    <title>194. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4929310/</link>
    <description>Composition. Aller guten Dinge sind drei. In dreifacher Weise.&lt;br /&gt;
Ich scheitere, meine Gruppe scheitert. Die anderen Gruppen scheitern ebenfalls.&lt;br /&gt;
Das gemeinsame Scheitern bringt uns leider nicht zusammen.&lt;br /&gt;
Aber aus der Erfahrung, die ich in dieser Woche mit Niederlage gesammelt habe, sag ich alter Hase: Die anderen sind alles Scheißkerle. Kein Wunder, dass ich so schlecht bin.&lt;br /&gt;
Ich sag es auf Deutsch. Sie verstehen es nicht und ich bin dennoch erleichtert. Langsam aber sicher kommt die gute Laune zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;193. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Niederlage von gestern lässt mich auch an anderen Dingen zweifeln. Wenn der Zug der Zweifel kommt, spring ich auf und reit davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;192. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dieswöchige Scheitern bei der Improvisation macht mir zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;191. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tausend Pläne wurden von einem 2stündigen Bad zunichte gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;190. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Romantisches Picknick in Hampstead Heath.&lt;br /&gt;
Sie ist eine schlechte Photographin. Aber ich nehme ihr das nicht weiter übel. Denn sie hat ein Tattoo.&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;DSCN5611&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/philosophil/images/DSCN5611.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;189. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeit. Arbeit. BBC Turnier im Park meines Cafes. Dementsprechender Andrang. Geplättet zur intimeren 2. Geburtstagsfeier eben jener Rita. Ein zweites Pflänzlein hat sich entwickelt. Doch es steht noch immer Keller. Fernab von jeglichen fremden Blicken.&lt;br /&gt;
J. und ich hoffen, dass wir mit unserem outing einen Trend starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;188. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rita Pulga hat Geburtstag. Zu diesem Anlass kommen einige Menschen zusammen. Ich backe einen Kuchen. Gibt es nicht ein Spiel, das so heißt?&lt;br /&gt;
Das junge Pflänzlein der Zuneigung, welches zwischen einer meiner Mitschülerinnen und mir gewachsen ist und in unser beider Herzen wurzelt, ist bei weitem noch nicht stark genug, um öffentlichen Sturmböen standzuhalten. Dennoch haben wir es mutig auf der Festivität vorsichtig  wie soll ich sagen  auf Fensterbrett gestellt. Auf dass es gesehen werde.&lt;br /&gt;
Das Ergebnis dieses Riesenschrittes: Es kümmert niemanden.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-15T20:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4916664/">
    <title>188. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4916664/</link>
    <description>Donnerstag ist wie immer Composition Tag. Ich habe heute ein unglaublich großes Kompliment erhalten. Weil ich etwas falsch gemacht habe.&lt;br /&gt;
You are one of the most gifted students, but I dont see you move at all.&lt;br /&gt;
10 Minuten später: Dont get pretentious, because I told you, you are gifted.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freu mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Freund  ich denke, dass ich ihn inzwischen Freund nennen kann  sagte, dass er es hasst, seinem Sohn ständig Sachen verbieten zu müssen. Dass er ihm lieber ständig ja als nein sagen will.&lt;br /&gt;
Ich habs nicht mehr genau im Kopf, aber ich denke, dass er es tut.&lt;br /&gt;
Übrigens einer der Menschen, die mir immer wieder die Hoffnung in die Welt/das Leben wiedergeben. (Um ehrlich zu sein, verlier ich sie nicht so häufig, wie meine Geheimratsecken vermuten lassen würden. Also keine Sorge.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin glücklich. Auch wenn ich um die Vergänglichkeit dieses Zustands weiß. Oder weil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;187. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite sonnige sommerliche Tag. Im Park gelegen. Kostüm gekauft für die Aufführung. Endlich wieder ausführlich mit Eltern und Schwester gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;186. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mixer hat seinen Geist aufgegeben. Auf halben Weg zur Sachertorte. Ich fühlte mich genötigt, das Eiweiß mit der Hand zu Schnee zu schlagen. 15 Eier. Dann noch mal 15 Eier.&lt;br /&gt;
Anschließend hab ich mir im Geschäft ein neues Paar Arme gekauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;185. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monday morning. So good to me.&lt;br /&gt;
Feiertag.&lt;br /&gt;
Ich hab heute ein Theaterstück gelesen. The Inventor of the Horse. Das Buch ist nur mäßig interessant. Die Gesellschaft dafür umso mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
184. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntäglicher Dienst im Cafe. Arbeitstage sind eine der wenigen Tage, an denen ich mich ärgere, wenn die Sonne scheint.&lt;br /&gt;
Denn dann ist die Hölle los&lt;br /&gt;
Diesmal war es okay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend zum Workshop gerast. Bisher hatte ich jedes einzelne Mal so was von keine Lust den Workshop zu halten. Und dann macht es mir irgendwann Spaß und am Ende beflügelt es mich jedes Mal.&lt;br /&gt;
Bis zum nächsten Sonntag, an dem ich mir um 18:15 Uhr denke: Warum schlägt da kein Blitz ein&lt;br /&gt;
Ich lern unglaublich viel bei diesem Workshop. Als Schauspieler. Mir fällt auf, dass ich zu meinen Schützlingen dieselben Sachen sage, wie meine Lehrer zu mir. Nur dass ich jetzt verstehe, was sie damit meinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;183. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine berufliche Backkarriere wirkt sich auch auf mein Privatleben aus. Ich backe Kuchen als Gastgeschenk. Es ist zwar nur ein simpler Becherkuchen, aber immerhin. Zugegebenermaßen im Vergleich zu den Delikatessen, die ich im Cafe zaubere, ist es nichts, aber ich kann mich nicht dazu überreden all die Zutaten für einen ordentlichen Kuchen zu kaufen. Ich will nicht kiloweise Zeug kaufen, von dem ich dann nur 50 Gramm verwende.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
182. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Its Friday Im in love.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angst ist ein Hund. Mein Motto für 2008: Fear is not going to stop me from doing something.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Als allgemeiner Leitfaden, nicht als Dogma.)</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-08T19:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4901969/">
    <title>181. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4901969/</link>
    <description>Donnerstag ist Compostion Day. Es macht Spaß, obwohl wir diesmal noch mehr in der Luft hängen als sonst.&lt;br /&gt;
Wir arbeiten in vier Gruppen an Charakteren und Szenen, die dann auf magische Art und Weise ein Stück ergeben.&lt;br /&gt;
Herzliche Einladung zur Aufführung. Wahrscheinlich am 19./20./21. Juni. Datum ist noch relativ unklar, ebenso der Ort.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
180. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, wir müssen Prüfungen ablegen. In meinem Fall die Präsentation des Stücks The Factory.&lt;br /&gt;
Der Titel ist insofern gut, als er den Spaßfaktor des Stückes andeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;179. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absolutes Scheitern bei einer Improvisation. Doch mit zunehmendem Alter bin ich in der Lage die Dinge lockerer zu sehen.&lt;br /&gt;
Mit den Rückenschmerzen kommt auch die Gelassenheit. Morgen ist auch noch ein Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;178. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einiger Zeit ist eine junge Frau in mein Leben getreten. In welcher Form ist noch nicht ganz geklärt. Gegen Schubladen und für die Freiheit.&lt;br /&gt;
Ich versuche, meine Kreativität weniger an diesen Blog zu vergeuden, sondern auf anderen Feldern Ideenreichtum zu zeigen. Mit Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
176. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab die Weisheit aus den Büchern vom Freitag schnell umgesetzt und gebe sie in Form eines Theaterworkshops weiter. Der bescheidene Titel lautet: Der Sinn des Lebens.&lt;br /&gt;
5 Teilnehmer vertrauen meinen leicht angegrauten Schläfen und machen mit mir ein Theaterstück.&lt;br /&gt;
Und ich hab keine Ahnung, wie das geht.&lt;br /&gt;
Ich versuche Zuversicht auszustrahlen, lasse sie blöde Sachen machen und gebe ihnen das Gefühl, dass es irgendetwas mit Theater zu tun hat.&lt;br /&gt;
Hat es auch, allerdings nicht so, wie sie denken.&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass ich nicht auffliege und sehe es als Schauspielpraktikum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;175. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir hatten heute im Cafe doppelt soviel Umsatz wie an Spitzentagen. Dementsprechend tot am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;174. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben ist nicht fair. Warum haben manchen Menschen alle Antworten und andere nicht?&lt;br /&gt;
Gott seis gedankt, teilen sie mit uns minder Bemittelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;mckenna2&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/philosophil/images/mckenna2.jpg&quot; /&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;mckenna&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/philosophil/images/mckenna.jpg&quot; /&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;rules-of-life&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/philosophil/images/rules-of-life.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-01T16:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4887301/">
    <title>173. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4887301/</link>
    <description>Ich habe heute eine äußerst empfehlenswerte Ausstellung gesehen. Life before Death  an exhibition about dying&lt;br /&gt;
Für alle, die in der näheren Umgebung von der Euston Tube Station wohnen.&lt;br /&gt;
2 Künstler haben 24 Menschen in den letzten Wochen/Tagen ihres Lebens begleitet und Fotos von ihnen vor und nach ihrem Tod gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.wellcomecollection.org&quot;&gt;http://www.wellcomecollection.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer keine Haftung für den Inhalt von verlinkten Seiten. Gilt das als Disclaimer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Thema Tod begegnet mir in letzter Zeit immer wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;172. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab diesen Freund, der immer wieder in Schwierigkeiten gerät. Das Gute daran ist, dass ich neue Vokabel lerne.&lt;br /&gt;
Menschenhandel heißt human trafficking&lt;br /&gt;
Schwere Körperverletzung heißt grievous bodily harm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
171. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann ein kleiner Umstand dieselbe Sache in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen. Arbeit zum Beispiel.&lt;br /&gt;
Leider weiß ich nicht, was der Umstand war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;170. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wollte ich den Tag allein verbringen. Zwecks Unabhängigkeit. Ich hab dann doch einer inneren Regung nachgegeben. Zum Vorteil aller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;169. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntag. Am Sonntag sollte man eigentlich nicht arbeiten. Oder anschließend Workshops halten.&lt;br /&gt;
Beides hab ich mit Widerwillen begonnen und dann hat sich doch alles zum Guten gewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;168. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen wunderlosen Film gesehen in wunderbarer Begleitung.&lt;br /&gt;
21&lt;br /&gt;
Auf alle Fälle meiden. Hält leider nicht die seichte Unterhaltung, die der Trailer verspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;167. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburtstag nachgefeiert. Unwissentlich. Meinen eigenen. Als ich es dann erfahren habe, war es nett.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-24T22:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4869855/">
    <title>166. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4869855/</link>
    <description>Geburtstag meiner Mama. Da werden selbst die Augen eines harten Abenteurers, wie ich es einer bin, feucht.&lt;br /&gt;
Ich bin froh über die großzügige Grundausstattung, die mir das Leben gewährt hat. Familienmäßig mein ich.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
165. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den heimlichen Blicken sind heimliche Berührungen gekommen. Die Ungewissheit unserer Zweisamkeit verweigert sich jeglicher Vorhersagen. Daher die Heimlichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;164. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab eine Routine  Juhuu! Dienstags arbeite ich immer. Ich bin jetzt hauptberuflich Kipferl und Sachertortenbäcker.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-17T16:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4862739/">
    <title>163. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4862739/</link>
    <description>Ich habe heute mein erstes Beileidsschreiben verfasst und fühl mich immer noch wie ein kleines Häufchen Elend.&lt;br /&gt;
Dabei musste ich an alle Menschen denken, die gestorben sind. Und besonders an die, die ich gekannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;162. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonntägliches Flanieren.&lt;br /&gt;
Des Abends meinen ersten Theaterworkshop bestritten.&lt;br /&gt;
Die Teilnehmer waren erstaunlich willig  sie haben alles gemacht, was ich gesagt habe. Mir ist schon klar, dass es so sein sollte, aber es hat mich dennoch überrascht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;161. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten. Viele Menschen.&lt;br /&gt;
Ich treff mich wieder mit meinem Bekannten. Alle, denen ich von ihm erzähle raten mir ab ihn in seine Wohnung zu begleiten oder sonst zu viel mit ihm in Kontakt zu sein.&lt;br /&gt;
Aber er ist ein guter Mensch.&lt;br /&gt;
Manchmal ist das Leben schon unfair.&lt;br /&gt;
Vor allem, wenn dir niemand erklärt, worum es geht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;160. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Austausch von heimlichen Blicken während des Unterrichts. Nachmittäglicher Spaziergang im Wald.&lt;br /&gt;
Tee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;159. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder einmal frag ich mich, was ich mit meinem Leben machen will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;158. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch. Ein Bekannter eröffnet mir, dass er schwere Depressionen hat. Ich weiß nicht was ich tun soll.&lt;br /&gt;
Ich versuch es mit lockeren Sprüchen wie: Take it easy, man. Und Nur den Kopf nicht hängen lassen., Trink a Cola fühlsch di wohla.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feuerland. Feuerland. Feuerland. Ich will nach Feuerland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;157. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Schultag gefolgt vom zweiten Arbeitstag.&lt;br /&gt;
Ich freu mich wieder in der Schule zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;156. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schweigen und genießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;155. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heftiges Schneetreiben. Dementsprechend gut war der Park besucht, in dem ich arbeite. Noch fader mein Arbeitstag.&lt;br /&gt;
Einzig der Gedanke an ein abendliches Wiedersehen hat mir Auftrieb gegeben. Und auch nervös gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;154. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Thaurer hat mir einige Getränke spendiert. Heute bin ich aufgewacht und dachte für zwei Sekunden, dass alles in Ordnung ist. Dann ist mein Schädel explodiert. Immer und immer wieder.&lt;br /&gt;
Dennoch hab ich mich aufgemacht mit einigen Österreichern eine Ausstellung zu besuchen. Climate 4 Change.&lt;br /&gt;
Einige meiner Mitschüler haben dort was gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
153. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stundenlang mit Indien telefoniert. Des Abends mit einem Thaurer in ein Konzert gestolpert. The Good Shoes im Roundhouse.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-04-14T18:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4801330/">
    <title>152. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4801330/</link>
    <description>Ben und Candy haben mir zwei kleine Küchlein geschenkt und ein Geburtstagsständchen dargebracht.&lt;br /&gt;
Im Anschluss: Gehemmte Engländer vs. gehemmten Tiroler. Thank you - your welcome!  ähhh  ähhh  well, well leave you alone then.  okay. Thanks again!&lt;br /&gt;
Jaja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich geh jetzt. Zum Konzert. Gepackt ist schon so gut wie. Ein Semester geht zu Ende.&lt;br /&gt;
Ein neues beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kommen.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-20T15:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4801329/">
    <title>151. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4801329/</link>
    <description>Composition Tag.&lt;br /&gt;
Ich hab mir was Besonderes dafür überlegt. Ist nur bedingt auf Begeisterung gestoßen.&lt;br /&gt;
Kollektiver Singsang bis in die frühen Morgenstunden.&lt;br /&gt;
Endlich einmal ein schöner Semesterabschluss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist wieder einmal aufgefallen, von wie vielen Dingen ich überhaupt keine Ahnung habe. Ich vertrau auf das kollektive Unterbewusstsein und versuch mir keine Sorgen zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters habe ich eine Einladung erhalten in einer Band zu spielen. Es hat nichts genützt, dass ich ständig wiederholt habe: ich kann nur fünf griffe auf der gitarre.&lt;br /&gt;
Es genügt, dass ich Counting Crows Fan bin.&lt;br /&gt;
Aber ich mag nur die frühen Sachen&lt;br /&gt;
Umso besser.&lt;br /&gt;
Ich weiß noch nicht, wie ich da raus komm.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-20T15:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4796830/">
    <title>150. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4796830/</link>
    <description>Ninas Geburtstag! Juhuu!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben morgen die Präsentation unserer Composition. Ich fürchte, eine unserer Mitspielerinnen wird nicht kommen. Sie war die letzten beiden Tage nicht hier. Ist nicht erreichbar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden schauen, wie das geht.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-19T00:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4796829/">
    <title>149. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4796829/</link>
    <description>Das 2. Trimester geht dem Ende zu. Ich bin in einer beneidenswerten Position. Alle drei Monate kann ich eine Auszeit von und ziemlich große räumliche Distanz zu meinem Alltag nehmen. Und die Lage peilen.&lt;br /&gt;
Das ist gut.&lt;br /&gt;
Ich habe endlich damit begonnen das Weihnachtsgeschenk meiner Mutter zu lesen. Ich habe es immer noch nicht geschafft, das Geburtstagsgeschenk vom letzten Jahr fertig zu lesen.&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass es taktisch unklug ist, dies jetzt zu schreiben, aber ich hab mir gedacht, dass es ehrlicher ist. Hiermit orientiere ich mich am Weihnachtsgeschenk. Die Wahrheit muss auf den Tisch.&lt;br /&gt;
Nebenbei will ich verhindern, dass ich wieder ein Buch bekommen, für das ich über ein Jahr brauche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wieder einiges passiert und in den nächsten Tagen wird wieder einiges passieren.&lt;br /&gt;
Ich komm gerade aus der Badewanne und freue mich, wenn ich wieder in heimatlichen Gefilden planschen kann.&lt;br /&gt;
Moment, ich habe eine Vision: Freitag Abend 22.00 Uhr MEZ  Philipp zusammengeschrumpelt auf 150 cm, wenn genügend heißes Wasser da ist, vielleicht sogar auf 120 cm. Yeah.&lt;br /&gt;
In den zwei Stunden vorher kann jeder, der will, bei meinen Eltern anrufen und nach mir verlangen. Er/Sie wird nach langer Zeit endlich wieder den Satz hören: Der badet gerade; kann er dich zurückrufen?&lt;br /&gt;
Da werden alte Erinnerungen wach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen muss ich relativ lange arbeiten, Mittwoch haben wir unsere Aufführung, Donnerstag ist das Konzert und am Freitag flieg ich heim.&lt;br /&gt;
Die Zeit rast dahin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Geburtstag von meiner Oma. Ich hab sie angerufen und sie hat sich sehr gefreut. Und dann hab ich mich auch gefreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch etwas:&lt;br /&gt;
Ich halte im nächsten Semester einen Theaterworkshop. Jetzt ist es fix.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-19T00:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4796828/">
    <title>148. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4796828/</link>
    <description>Ich konnte früher mit der Arbeit aufhören und hab mich anschließend mit unterschiedlichen Menschen treiben lassen. Das klingt anrüchiger als es war.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-19T00:39:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>du heiratest? &lt;br /&gt;
und was ist mit der betrachtung des eigenen körpers? &lt;br...</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4787370/#4790177</link>
    <description>du heiratest? &lt;br /&gt;
und was ist mit der betrachtung des eigenen körpers? &lt;br /&gt;
ich würde ja fast sagen, dass ich mit dem partnerkörper meistens weniger schwierigkeiten habe, ihn attraktiv zu finden, als mit dem meinigen... (aber hängetitten keine spur! nur das das geklärt ist. und um der schwerkraft auch weiterhin wenig angriffsfläche zu bieten liege ich vorzugsweise auf der couch rum.)&lt;br /&gt;
partnertechnisch hab ich den rezeptionsästhetischen vorteil, dass ich mich ja auf ein bisschen verfallenes und unperfektes viel mehr stehe als auf die jungen, kraftstrotzenden und gesunden männer mit ihren sportlich gestählten körpern (wie du ja einer bist, mein freund! hehe).</description>
    <dc:creator>boombaye</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 boombaye</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-16T16:09:46Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4778458/#4787394">
    <title>ich</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4778458/#4787394</link>
    <description>hör normalerweise auch nicht auf den text. Aber ich bin so an seinem Lippen gehangen, dass ich nicht umhin kam, den Text von ihnen abzulesen.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-15T11:41:53Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4787387/">
    <title>147. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4787387/</link>
    <description>In einer Woche ist es soweit. Vortragsabend Nummer zwei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir ist mir aufgefallen, dass nur vier Tage vorher die allseits geschätzte Hauskatze ihren 23. Geburtstag feiert - und ich vergessen habe dies zu erwähnen.&lt;br /&gt;
Sie wird ebenfalls da sein - Doppelgeburtstag!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier nochmals zur Erinnerung das email, das ich verschickt habe. Eine erneute Aufforderung zu- oder abzusagen an alle Saubeitl, die es noch nicht getan haben.&lt;br /&gt;
Für alle Fälle hab ich schon eine email Adresse eingerichtet. viagra@gmx.de  zwingt mich nicht, sie zu beutzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-------------------------&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott zum Gruße liebe Mitmenschen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hahaha. Es freut mich, dass die Einladung, die ich vor einigem Monaten verschickte habe, nun endlich angekommen ist. Wenn auch etwas spät.&lt;br /&gt;
Doch das trifft sich ausgezeichnet! Denn ich nehme das als Aufhänger:&lt;br /&gt;
Der Vortragsabend geht in die Verlängerung. Wiederholung. - Zweite Runde. Das wollte ich sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlass:&lt;br /&gt;
1. Mein österlicher Besuch in Tirol. (Ich wollte einen Bezug zwischen Ostern und mir herstellen, aber mir fällt keiner ein. Ich verbinde mich eher mit Weihnachten. Das bringt mich zum zweiten Punkt.)&lt;br /&gt;
2. 25 Jahre Philipp&lt;br /&gt;
3. 23 Jahre houscat&lt;br /&gt;
4. Es ist immer schön, nette Menschen an einem Ort zu versammeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun denn:&lt;br /&gt;
&quot;2. Abend der offenen Bühne in der elterlichen Garage.&quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abend findet am 22.03.2008 statt, beginnt 20.08 Uhr und endet um 22.03 Uhr. Es wird 25 kleine Beiträge geben.&lt;br /&gt;
Ich weiß, es ist der Ostersamstag, aber:&lt;br /&gt;
1. Jesus ist tot und kommt erst am Sonntag wieder. Wir haben also frei.&lt;br /&gt;
2. Es ist mein Geburtstag. Mein 25. Geburtstag.&lt;br /&gt;
3. 23 Jahre housecat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschenke werden keine angenommen, außer in Form von Scheinen, in Ausnahmefällen Münzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen werden ab jetzt Vortragsangebote angenommen - als Geschenke an die Welt.&lt;br /&gt;
Die Beiträge sollten ungefähr 4 Minuten 36 Sekunden lang sein. Dann geht sich alles schön aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber man kann auch ohne Beitrag kommen. Aber man kann auch etwas vorführen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erwarte mir eine Antwort mit einer Zu- oder Absage. Wer nicht antwortet, wird umgehend aus meiner Adressliste gelöscht. Oder in einen Mailverteiler für Viagrawerbung eingetragen.&lt;br /&gt;
Wenn ich eine ungefähre Vorstellung davon habe, wie viele Menschen kommen, gibt&apos;s ein neues Mail mit näheren Informationen. Die Adresse z.B.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--------------------------</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-15T11:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4787370/">
    <title>146. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4787370/</link>
    <description>Habe heute endlich meine Landlady nackt gesehen. Wird auch Zeit nach monatelangem Warten. Ich bin vor Schreck beinahe die Treppe hinuntergefallen.&lt;br /&gt;
Ich frage mich, ob ich prüde bin.&lt;br /&gt;
Wenn ich einmal alt bin, möchte ich den Körper meiner Frau betrachten können und ihr trotz eventueller Reaktionen auf die Schwerkraft mit aller Ehrlichkeit sagen können, dass sie wunderschön ist. Vielleicht weniger trotz sondern wegen der Reaktionen.&lt;br /&gt;
Bis dahin ist allerdings noch ein wenig Zeit. Gott seis gedankt.&lt;br /&gt;
Dann wird sich zeigen, ob das geht.&lt;br /&gt;
Ich bin prinzipiell für Gespräche über derlei Themen offen, möchte allerdings niemanden drängen. Sollte bei jemandem Interesse bestehen, nur Mut, man stößt bei mir auf offene Ohren.&lt;br /&gt;
Schade, dass das nicht so salonfähig ist. Vielleicht wird es Zeit.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-15T11:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4787367/">
    <title>145. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4787367/</link>
    <description>Hier ohne Erlaubnis die Wiedergabe einer Kurznachricht meiner japanischen Mitstudentin Maya. Eine Nachricht, die einiges klärte. Also die Nachricht, genau so, wie sie sie geschrieben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phiripp, Im coming, sorry fort the delay!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maya ist eine der eigensinnigsten, sensibelsten, überhaupt speziellsten Japanerinnen, die ich kenne.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-15T11:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4787365/">
    <title>144. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4787365/</link>
    <description>Guess what.&lt;br /&gt;
Wieder zum Essen eingeladen. Doch diesmal habe ich mein eigenes Essen mitgebracht. Austrian Bread.&lt;br /&gt;
Rita, gebürtige Italienerin, hat mir verboten es Pizza zu nennen. (Ich habe keinen Käse für die Pizza verwendet.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist das Gute in fremden Ländern. Man kann jeden Scheiß kochen und ihn als traditionelles Gericht ausgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S.: Mir ist aufgefallen, dass der Weisheitsgehalt meiner Beiträge kontinuierlich sinkt. Ich versuch gegenzusteuern:&lt;br /&gt;
Wenn das Leben zu fad wird, ziehe man am besten in eine andere Stadt/Land/Kontinent. Das hilft.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-15T11:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4787363/">
    <title>143. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4787363/</link>
    <description>Ich habe das Gefühl, dass ich ein wenig zu dem Essen werde, das ich zubereite. Allerdings nur, wenn ich längere Zeit an einer Sache arbeite.&lt;br /&gt;
Ich denke da an den Sonntag, den ich mit Schnitzel-braten verbrachte. Heute waren es Kipferl. Tausende Kipferl. Ich fühle mich wie eines, rieche wie eines, bin gebogen wie eines und habe ein wenig Staubzucker im Haar.&lt;br /&gt;
Nein, das sind meine grauen Haare.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-15T11:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4778458/#4779632">
    <title>das video ist anscheinend dort gedreht wo auch der akademie film gedreht wurde, bei...</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4778458/#4779632</link>
    <description>das video ist anscheinend dort gedreht wo auch der akademie film gedreht wurde, bei dem ich im sommer mitgearbeitet habe. &lt;br /&gt;
und ... wer hört denn bei musik schon auf den text?, sagte sie zynisch.</description>
    <dc:creator>boombaye</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 boombaye</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-12T13:01:53Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4778463/">
    <title>142. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4778463/</link>
    <description>Das Scheiß Buch endet mit einem lateinischen Satz, den ich leider nicht entschlüsseln kann. Vielen Dank auch Herr Autor. Und auch dir Pater Oberhauser.&lt;br /&gt;
Zu Autor und Lateinprofessor fällt mir ein:&lt;br /&gt;
Ich hab mich mit Christian, meinem Chef, über Schulen und so Zeug unterhalten und er sagte: Mein Lateinprofessor war ein ehemaliger Wehrmachtsoffizier.&lt;br /&gt;
Es ist erstaunlich wie mit nur einem Satz sofort eine Fülle von Bildern entsteht, die alle  wie er mir versicherte  zutreffen.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-12T00:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4778460/">
    <title>141. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4778460/</link>
    <description>Nach der Arbeit hab ich mir den Auftritt eines Freundes angeschaut. Er hat zusammen mit anderen Nachwuchskünstlern einen Abend bestritten.&lt;br /&gt;
Nach zwei Bieren war ich schon dermaßen betrunken, dass ich&lt;br /&gt;
lassen wir das.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-12T00:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4778459/">
    <title>140. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4778459/</link>
    <description>Ich les gerade ein Buch. Ziemlich spannend und ziemlich verwickelt. Leider hat es 650 Seiten. Ich bin heute aufgewacht wegen des sanften Klingeln meines Telefons und hab mich anschließend diesem Buch gewidmet. Seite 350.&lt;br /&gt;
Die Verwicklungen sind schon derart kompliziert, dass es nur noch aufgelöst werden kann. Bei jeder neuen Seite denk ich mir: Jetzt aber!. Ungefähr fünf Stunden und 200 enttäuschten Jetzt aber! später entscheide ich mich gegen das Buch und für das Frühstück. Ich vermute, dass alles auf der letzten Seite aufgelöst wird. Bis dahin wäre ich schon gestorben.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-12T00:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/4778458/">
    <title>139. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/4778458/</link>
    <description>Peters Geburtstag. 25 Jahre wird er alt. Gratulation.&lt;br /&gt;
Ich war natürlich auf seiner Geburtstagsfeier, und es war schön mit einige Menschen zu plaudern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eins musste ich allerdings gehen, ich treffe mich nämlich morgen mit einigen Menschen in SOHO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Was soll man von Liedern halten, die so beginnen:&lt;br /&gt;
&quot;Muss mit verdammt vielen Frauen schlafen, um das zu überwinden,&lt;br /&gt;
hätt nicht damit gerechnet dich hier so vorzufinden&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lyrik pur?</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2008-03-12T00:00:00Z</dc:date>
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