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    <title>besser als email : Kommentare</title>
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    <title>besser als email</title>
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  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022630377/">
    <title>80. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/1022630377/</link>
    <description>Ryan Adams hat ein wunderbares Lied. How much light.&lt;br /&gt;
Da leuchtet das Licht und das Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80 Tag unermüdliches Bloggen. Prost mit Tiroler Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
79. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spiele in Tirol. Die ersten beiden Akte sind Arbeit, der letzte rockt. Es ist immer gut ein starkes Finish zu haben. Darum ist Sex auch oft so beliebt. Ein gutes Ende lässt einen so manchen Stolperstein vorher vergessen.&lt;br /&gt;
Habe ich meine Arbeit mit Sex verglichen? Es scheint so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
78. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich probe an einer Show, dich das letzte Mal vor 10 Monaten gespielt habe. Es ist schön, altes Material wieder zu bearbeiten. Dinge zu entdecken, die ich vergessen hatte – neue Perspektiven für das Alte mitzubringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
77. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
77. Tag in der Blog Zeitrechnung. 11 Tag sind vergangen.&lt;br /&gt;
Eugene Burger ist gestorben. Ich habe ihm einmal vor Jahren in London die Hand geschüttelt. Ich hab ihn als Mentor gesehen, obwohl ich ihn nie wirklich kennen gelernt habe.&lt;br /&gt;
Ich hab ihn mal zu einer Show eingeladen. Er hat mir innerhalb von ein paar Stunden zurückgeschrieben, sich bedankt und mir alles Gute gewünscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin traurig, weil ich viel von ihm gehalten habe. Seinem Ansatz, seinem Weg, seiner Person. Ich bin auch traurig, weil ich ihn nie mehr um Rat fragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sonst bewegen mich verpasste Chance wenig. Aber der Verlust dieser schillernden Person geht mir nahe.&lt;br /&gt;
Ich denke an den Moment seines Sterbens. Ob er Angst hatte. Zweifel. Ob er sich allein fühlte oder…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Freund von mir sagte: I want to study with him, because he will not be around forever. Er hatte recht.&lt;br /&gt;
Vor einem Jahr hat er Eugene auf einen Kaffee getroffen und hat mich gefragt, ob ich eine Frage für Eugene hätte.&lt;br /&gt;
Ich hatte eine, aber ich die Überzeugung, dass ich selbst meine Antwort finden will und werde. Vielleicht hatte meine Erfahrung mit Lehrern mir Lehrer suspekt gemacht.&lt;br /&gt;
Jetzt bin ich offen(er) für Menschen, die ihr Licht weiter in Bereiche leuchten lassen, von denen ich weniger weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
76. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen fahren wir auf Urlaub, heute arbeite ich noch ein bisschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
75. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ein bisschen krank. Leisure sickness. Wenn man im Urlaub krank wird. Ich werde vor dem Urlaub krank. Vor Leisure sickness. Auch was schönes. Ich seh&apos;s als Extra Urlaubstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
74. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich treff mich mit einem Kunden und plötzlich in der Situation, dass ich etwas verkaufen muss, das ich noch nie gemacht habe. Hmm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
73. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich treff mich mit einer „Kollegin“, sie macht seid 20 Jahren Arbeiten mit ihrer Truppe und hat sich gewissermaßen selbst zu einer Institution gemacht. Gute Kulturarbeit geschieht in Österreich so lange, bis sie nicht mehr von der öffentlichen Hand ignoriert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
72. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Little J und ich gehen spielen. Zuerst auf meinen Spielplatz: Künstlerbedarf ums Eck von uns. 20% auf alle Notizblöcke A3 mit super dicken Blättern. Da lacht das Herz. Dann gehen wir auf den richtigen Spielplatz.&lt;br /&gt;
J klettert auf denn Turm und lässt sich todesmutig und quietschvergnügt in meine Arme fallen. Der kleine Kerl kennt manchmal keine Angst.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-08-16T14:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022627944/">
    <title>71. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/1022627944/</link>
    <description>Der Blog wird aufgeräumt. Gekehrt und geschnäuzt. Gekämmt und abgestaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
70. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S. will, dass ich Bilder aufhänge. Ich will es nicht. Handle aber einen Deal mit ihr aus. Das Geheimnis einer jeden Beziehung ist den Hebel zu finden, der den anderen bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt nicht. Den Hebel zu finden, der einen selbst bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
69. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind bei einem „Arbeitskollegen“ zum Kaffee/Abendessen eingeladen. Ich freue mich unglaublich.&lt;br /&gt;
Obwohl ich ihn kaum kenne und ich auch ein wenig neidisch auf ihn war. Doch umso zufriedener ich mit mir und meiner Arbeit ich bin, umso offener kann ich anderen begegnen.&lt;br /&gt;
Be the change you want to see in the world.&lt;br /&gt;
Ins Reine mit mir kommen und ich komme ins Reine mit der Welt. Naja. Reiner. Rainer? Rein-er. Rein-sie? Im Sinne der Gender-Neutralität ja.&lt;br /&gt;
Ich bin voll und ganz für Gender-Neutralität. Sprache schafft unsere Realität.&lt;br /&gt;
Leider ist die Umsetzung oft schwierig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitskollege ist ein wundervoller Mensch. Mein Herz geht auf, ich hoffe, es entwickelt sich eine Freundschaft – es treiben mich Fragen um, denen ich hoffentlich mit ihm nachgehen kann.&lt;br /&gt;
Wenn nicht, dann nicht.&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal seit langer Zeit wünsche ich mir eine Freundschaft mit einem Menschen (diesem Menschen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achja. Sein Sohn beisst unseren Sohn. Ziemlich heftig. Auch das ist Teil des Mensch-Seins. Wir versuchen uns auszudrücken und oft fehlen uns die Worte, Möglichkeiten. Und dann bleibt uns nur eines übrig. Zubeissen.&lt;br /&gt;
Erwachsene sind da nicht viel anders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Familie ist wunderbar herzlich und offen. Ich freue mich, ihre Arbeit zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
68. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Nachmittag lege ich endlich wieder eine Probensession ein. Es ist traurig, wieviel Admin meine Arbeit erfordert und wie wenig Zeit für kreative Arbeit bleibt.&lt;br /&gt;
Ich gehe in die Galerie. Dort arbeitet gerade eine Leder-Schneiderin. Gut zu wissen, dass es so etwas gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
67. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Festtag I. Ich lege jetzt immer wieder Festtage ein, um an der neuen Show zu arbeiten. Der beste Name für eine gute Sache.&lt;br /&gt;
Teil dieser Arbeit ist Zeit in der Albertina zu verbringen. Perspektivenwechsel. Ich sehe gute Kunst. Ein paar wirklich wundervolle Sachen. Gottfried Helnwein, Robert Longo, Franz Sedlacek.&lt;br /&gt;
Ich freue mich schon auf den nächsten Festtag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
66. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Litte J ist ein wenig krank, leider schläft er schlecht. Das macht diesen Zustand nicht besser. Aber spielen hilft? Es ist unglaublich heiß, er hat Fieber, wir gehen raus. Ich versuch ihn mit Tüchern zu kühlen. Er mag nicht. Er ist trotzdem guter Dinge. Schon erstaunlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
65. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bewerbe mich bei einem Festival. Voller Vorfreude, jetzt ist noch alles möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
64. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss mich entscheiden, ob ich ein Angebot annehmen soll. Ich schwanke hin und her. Ich berate mich mit anderen Menschen. Die Reaktionen reichen von „probier&apos;s mal aus“ bis zu „das ist total unseriös“. Und doch hält mich etwas davon ab, es abzulehnen. Es könnte gut sein. Es könnte schlecht sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
63. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen ins Technische Museum. Die beste Idee, die ich seit langem hatte. Little J rutscht wie ein Weltmeister. Auf der Rutsche misst ein Radar die Geschwindigkeit. Die meisten Kinder bewegen sich im 12.5 km/h Bereich. J beginnt bei 11 und endet bei 13.02 km/h.&lt;br /&gt;
Ihm ist das natürlich total egal. Ich muss aufpassen, dass mich nicht der väterliche Ehrgeiz packt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
62. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab ein geiles Venue gefunden für eine Show. Eigentlich haben Freunde es aufgerissen und mich eingeladen. Es ist schön, und verdient somit was schönes. Aber die Finanzen sind lausig. Soll man etwas tun, weil es getan werden sollte? Ich tue diese Dinge viel zu oft und muss schauen, dass ich und meine Lieben noch etwas zum Essen haben, denn das gehört auch dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
61. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich geh mit Little J schwimmen. Der kleine Kerl ist ein Wahnsinn. Schwimmt wie ein Stein, aber mit der Freude eines Fisches. Springt von der Beckenkante ins Wasser als gäbe es kein Morgen.&lt;br /&gt;
Hat geschätzt 2% Körperfett und ist nach 15 Minuten dermaßen ausgekühlt, dass er blaue Lippen hat und am ganzen Körper zittert. Wir wärmen uns auf und es geht weiter.&lt;br /&gt;
Up and down forever.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
60. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir schauen uns eine Kindergruppe an. Eltern-verwaltet. Witzig, da ich ja eigentlich dachte, das geht sich für uns nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann hört man eigentlich auf von sich auf uns zu wechseln. Ich weiß noch, wie ich am Anfang unserer Beziehung bewusst immer von mir gesprochen habe statt von uns. Und jetzt oft bewusst von uns spreche als von mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppe ist klein und fein und sehr entspannt. So entspannt, dass ich mich frage, ob ich mir nicht ein wenig mehr Struktur wünsche.&lt;br /&gt;
Wäre es nicht besser für seine Zukunft, wenn…&lt;br /&gt;
Dieser kleine Kerl wird schon früh genug in der Zukunft leben. Lassen wir ihn doch so lange wie möglich Spaß im Jetzt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
59. Tag&lt;br /&gt;
Spannend zu sehen, wie es sich anfühlt Absagen zu erteilen. Etwas, das ich selten und ungern tue. Und ich erwische mich dabei immer wieder Hintertüren offen zu lassen. „Vielleicht in der Zukunft...“&lt;br /&gt;
Dabei weiß ich es ja selbst, dass es besser ist klare Verhältnisse zu haben.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-07-24T07:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022626003/">
    <title>58. Tag</title>
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    <description>Ja zu meinen Grenzen sagen. Alles eine Frage der Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
57. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Little J isst eine halbe Gurkenscheibe. Und dann die Hälfte der Hälfte. Und dann die Hälfte der Hälfte. Er macht es den Vorsokratikern gleich und dehnt eine kleine Gurkenscheibe konsequent ins Unendliche aus.&lt;br /&gt;
Dieser Unerschütterlichkeit zolle ich Respekt.&lt;br /&gt;
Und dann beginne ich ihm nur mehr ganze Gurkenscheiben zu geben und die andere Hälfte selbst zu essen. So isst er mit 2 Bissen eine ganze Scheibe.&lt;br /&gt;
Es tut mir fast leid ihn so auszutricksen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
56. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fahren wieder nach Wien. Zugfahren klingt entspannender als es ist. Nach 4 Stunden bin ich gerädert und will nicht auf ein Picknick gehen. Besonders nicht wenn ich daran denke, dass ich am Abend noch spielen soll.&lt;br /&gt;
S. ist sauer. Bis es regnet. Dann ist sie nicht mehr sauer.&lt;br /&gt;
Wir rasten ein wenig. Rasten ist gut.&lt;br /&gt;
Am Abend spiel ich außerhalb von Wien. Supergeile Location.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
55. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erhalte einen Anruf von jemanden, von dem ich bisher nur aus Radio und Fernsehen gehört habe. Und dann hat man eine Sprachnachricht von dem Kerl.&lt;br /&gt;
Am Montag soll ich zurückrufen.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-07-11T08:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022625917/">
    <title>54. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/1022625917/</link>
    <description>Ich werde gecoacht. Hätte ich gewusst, wie gut das ist, hätte ich es früher gemacht. Ich hab ein Ziel. Und die guten Ziele sind ein wenig unangenehm. Etwas das außerhalb von dem liegt, was es schon gibt.&lt;br /&gt;
Und doch eine eigenartige Gewissheit, dass es passieren wird. Boom!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
53. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spiele im Zillertal. 10 Stunden Auf-/Abbau. Eine Stunde spielen. Last minute trouble shooting. Wenn das Set mehr Sorgen macht als die Show.&lt;br /&gt;
Das Festival an sich ist ein Hammer. Sehr engagierte Menschen, machen fehlende Ressourcen mit sehr viel Herz wett. Jede meiner Fragen wird mit „Das machen wir schon“ beantwortet. Schön, wenn Menschen Möglichkeiten sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
52. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwimmen in Tirol ist schon was schönes. Wälder in Tirol auch. Und die Berge ganz besonders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
51. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstes (?) Treffen mit Einzelunternehmern, die sich wie ich an der Grenze zwischen Kunst und Wirtschaft bewegen.&lt;br /&gt;
Was heißt das? Wir machen Kunst, verdienen aber auch Geld damit und machen daher manchmal einen Spagat.&lt;br /&gt;
Ermutigende Runde. So ermutigend, dass ich zu lange bleibe und zum Zug laufen muss. S und J sind natürlich auch spät dran. The story of our traveling life…&lt;br /&gt;
J schläft im Zug und wir danken ihm auf Knien. Aber im Sitzen.&lt;br /&gt;
Am Abend spielt er wieder mit Oma und Opa. Oder Moma und Popa, wie er sie nennt.&lt;br /&gt;
Da lachen die Herzen. Alle 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
50. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schicke endlich das Konzept für die neue Show raus. Und bekomme prompt ein out-of-office reply. Hätte mir also Zeit lassen können.&lt;br /&gt;
Nein, es ist schon gut, dass es raus ist.&lt;br /&gt;
Das Konzept ist umwerfend. Mal schauen, ob es sich auf die Show überträgt..&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
49. Tag&lt;br /&gt;
Ich bin erschöpft. So erschöpft, dass ich einem Treffen ohne Entschuldigung fernbleibe. Es war auch eine lose Zusage. Aber etwas, das ich sonst nicht tue...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48. Tag&lt;br /&gt;
Ich geh mit Little J ins Naturhistorische Museum. Er fürchtet sich vor den Dinosauriern und freut sich über die Dinge, an denen man rütteln kann. Dann schläft er erschöpft ein und ich geh spazieren. Ins Museumsquartier.&lt;br /&gt;
Und dann auf den Spielplatz. Er erwacht und braucht fast eine Stunde, um wieder in dieser Welt anzukommen. Sitzt auf dem Boden und schaut. S kommt zu uns und er legt los. Spritzt mit dem Wasser, nimmt sich was er braucht, gibt anderes zurück.&lt;br /&gt;
Er ist schon ein Kerl!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
47. Tag&lt;br /&gt;
Das Spiel-Skript wird endlich vollständig auf Deutsch übersetzt. Der Techniker wird es mir danken...</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-07-10T07:26:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022624095/">
    <title>46. Tag</title>
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    <description>Schade, dass Arbeit nicht einfach liegen bleibt. Sondern sich zu Wort meldet und schreit. &apos;Ich muss getan werden“. Schreit sie.&lt;br /&gt;
Ich komm ja schon...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
45. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde eingeladen meine Meinung zu einer Geschäftsidee kund zu tun. Das dachte ich zumindest und fühl mich ein wenig geschmeichelt.&lt;br /&gt;
Stellt sich heraus, dass die Geschäftsidee ein Konzept ist, das schon seit Jahrzehnten existiert und sich fast ein wenig wie ein Pyramiden-Spiel aufgebaut ist.&lt;br /&gt;
Weder das eine (Treffen unter falschen Vorwand) noch das andere (Pyramiden Spiel) weckt meine Begeisterung…&lt;br /&gt;
Ich geh heim zu S. und wir gehen Kaffee trinken. Wir haben in den letzten zwei Jahren nur eine Handvoll Stunden ohne Little J. verbracht...&lt;br /&gt;
Brass Monkey. Bei unserem ersten Wien Besuch trinken wir bei diesem Griechen vorzüglichen Kaffee. Wer hätte gedacht, dass es Jahre dauert, bis wir zurück kommen?&lt;br /&gt;
Es ist immer noch gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
44. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen schwimmen. Krapfenwaldbad. Little J rutscht wie ein Weltmeister. Er liebt seine Großeltern. Und Käse.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-06-29T08:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022623694/">
    <title>43. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/1022623694/</link>
    <description>Zurück ins Büro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
42. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gehen in den Zoo und es macht mich traurig. Ein Nilpferd, das…&lt;br /&gt;
Besser in Freiheit leben als.&lt;br /&gt;
Wir sind nicht dafür geschaffen in einem Käfig zu leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hat sich anscheinend auch jemand gedacht, als er/sie die Tür zum Löwenkäfig nicht versperrt hat.&lt;br /&gt;
Schwer zu sagen, ob da mal ein Löwe drinnen war.&lt;br /&gt;
Das macht den Zoo Besuch spannend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
41.Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S. und Little J kommen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Kaffee in einem anderen Lieblingscafe. Mouse&amp;amp;deLotz. Die Musik lässt ein wenig zu wünschen übrig… Aber ich schreibe ein Zeugnis. Und ich gebe mir Mühe. Trotz Schafdefizit. (Es war heiß.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach Lunch mit meinem Lieblingsfranzosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kaufe mir ein Buch am Flughafen. U.a. auch weil es eine Empfehlung von Sebastian Faulks hinten drauf hat.&lt;br /&gt;
Ich schlage es auf und lese im ersten Satz der Einleitung, dass es ein gay novel ist. Hm. Hätte ich das gewusst hätte ich es nicht gekauft. Aber warum eigentlich nicht?&lt;br /&gt;
Ich lese es und es gefällt mir. Es gibt eine recht ausformulierte Sexszene. Sie regt mich weder an noch auf.&lt;br /&gt;
Gut, wenn einem das Leben einen Perspektivenwechsel gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
39. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich frei? Ein bisschen. Längst überfällige Emails werden geschrieben. Und ich trink einen Kaffee in meinem Lieblingscafe in Dalston. L&apos;atelier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend geh ich auf eine Party. Bompas&amp;amp;Parr feiern 10 Jahre. Was für ein Duo. Was für eine Party. Die zwei inspirieren mich ungemein. Und machen mich neidisch. Aber auf eine gute Art und Weise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
38. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schlecht geplant. Das heißt, dass ich nach 5 Stunden Schlaf aufstehen muss, um einen Flieger nach London zu erwischen. Dort ist es auch heiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber gut. Ich kaufe Tee in meinem Lieblingsteeladen in Soho. Ich buche den letzte freien Termin für meine Herbsttournee. Ich spiele in einem fetzigen Hotel am Abend.&lt;br /&gt;
Es ist immer noch heiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
37. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird gespielt. Ich liebe diese Show. Ich glaube nicht, dass ich ihrer jemals müde werde. Nicht das viel tun sättigt die Seele, sondern das verkosten der Dinge von innen her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist heiß und ich schwitze wie ein Weltmeister.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spiel reißt die Menschen von den Sitzen. Eine stehende Ovation. Freut mich das?&lt;br /&gt;
Wenn ich ehrlich bin, freut mich Teil von etwas zu sein, das mich freut. Zutiefst erfreut. Das Spiel erfreut mich zutiefst. Und ich bin dankbar dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mich noch erinnern mit Anfang zwanzig zu spüren, dass es etwas gibt, das mich zutiefst erfreut. Aber ich hatte es noch nicht gefunden.&lt;br /&gt;
Jetzt bin ich ein paar Schritte weiter auf dieser Suche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen wird gespielt, heute wird aufgebaut. Solo schaff ich es in 4 Stunden. Ich kann es kaum erwarten, bis ich mir einen Mitarbeiter leisten kann.&lt;br /&gt;
I hob mi schwitzen gsegn. So sehr schwitzen, dass i&apos;s nie vergiss. I bin oana von denen, die des kenna: Schwitzn ohne Kompromiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich erwähnt, dass es heiß ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann immer noch nichts tun. Ich fahr auf zum Cobenzl. Auf den Cobenzl? Auf einen Hügel in Wien mit einem Schloß. Dort soll&apos;s eine Show geben. Aber ich kann nichts tun. Noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ausgelaugt. So ausgelaugt, dass ich nicht mal Menschen anrufen kann. Ich habe zuviel getan in den letzten Wochen. Jetzt kann ich nichts tun. Jetzt kann ich nichts tun. Es geht einfach nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Papa kocht für mich. Ich lade ihn auf einen Kaffee ein. Er trinkt seit 5 Wochen kein Bier mehr. Aus kosmetischen Gründen. Stolz erzählt er mir von seinen Ergebnissen. Ich bewundere seine Disziplin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Best Of.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jungen Damen, mit denen ich ein Semester gearbeitet habe, präsentieren heute ihre Abschlussprojekte. Mit soviel Freude und Kreativität, dass einem das Herz aufgeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen zeige ich mein Best Of. Last minute changes. Ich hätte nicht erwartet, dass es soviel Arbeit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich arbeite mit jungen Menschen und frage sie, was sie glücklich macht. Und lass sie dazu kleine Stücke entwickeln.&lt;br /&gt;
Es macht Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Außenminister ist mir unsympathisch. Eigentlich nur, weil er so jung ist. Sonst weiß ich nichts von ihm.&lt;br /&gt;
Wenn ich daran denke, was ich vor einem Jahr alles nicht wusste, was ich jetzt alles weiß… und was ich in einem Jahr wissen werde, was ich jetzt alles nicht weiß. Erfahrung ist schon was wichtiges für die meisten Sachen.&lt;br /&gt;
Versuch und Irrtum ist ok für mich, aber für ganz Ö?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich warten wir doch alle immer noch auf den Messias. Ein neuer, der alles richten wird. Wahnsinn ist immer das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich denk es ist nur fair, dass ich mich mit dem Kerl auseinandersetze… Damit ich begründen kann, warum ich ihn nicht wähle. Überzeugungen sind schon was schönes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich möchte Sofie&apos;s Welt wieder lesen. Beim ersten Mal hat mich das Buch sehr beeindruckt. Ich beginne es wieder, aber es hat seinen Zauber verloren.&lt;br /&gt;
Ich lese gerne Bücher wieder. Nicht das Viel-Wissen sättigt die Seele, sondern das Verkosten der Dinge von Innen her.&lt;br /&gt;
Cunnilingus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich geh schwimmen und erfahre von einem Eltern-geführten Kindergarten. Wir sind soviel unterwegs, dass wir gar nicht die Zeit hätten alle 2 Wochen für 13 Kinder zu kochen. Alle zwei Wochen gäb&apos;s Reiswaffeln (Bio!) mit Nutella. Die Kinder würden uns lieben. Die Eltern würden uns hassen.&lt;br /&gt;
Besser nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bekomme Besuch von Big D. Wir arbeiten am Konzept für meine/unsere neue Show. April 2018 wird es soweit sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Eltern sind zu Besuch. Für 8 Stunden. Meine Mutter macht und besteht die Prüfung zur QiGong Lehrerin. Meine Papa und ich plaudern. Men time.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-06-26T10:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022623684/">
    <title>26b. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/1022623684/</link>
    <description>Im Rahmen einer Performance galt es jemanden anzurufen.&lt;br /&gt;
- Wer von euch hat einen Menschen, der euch so wichtig ist, dass ihr dessen Telefonnummer auswendig wisst?&lt;br /&gt;
Ich stellte diese Frage an 30 Kunststudenten. Drei von ihnen wussten eine Nummer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#1. Meine Mutter, die spricht allerdings nur Ungarisch.&lt;br /&gt;
#2. Meinen Großvater, der ist aber sehr schwerhörig.&lt;br /&gt;
#3. Mein Exfreund. (Sagte ein junges Mädchen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so riefen wir den Exfreund an. Wer hätte gedacht, dass ich der Grund bin ein langjähriges Schweigen zu brechen?&lt;br /&gt;
Welche Nummern weiß ich?&lt;br /&gt;
S., meine Mutter, meine Oma und die von meinem ältesten Freund. Die letzte ist aber nur in Betrieb, wenn er in Ö ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25b. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese David Sedaris und amüsiere mich köstlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24b. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wirbel weiterer Teil. Platz der Menschenrechte. Bevor wir beginnen, spielt ein Straßenmusiker auf. Wo ist Unterschied zwischen Straßenmusik und Kunst?&lt;br /&gt;
Auf alle Fälle in der Wertschätzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23b. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich von dem Kunstprojekt erzählt, an dem ich beteiligt bin? 2 Wirbel werden zu Skulpturen, ich bringe einen performativen Aspekt.&lt;br /&gt;
An der Ecke Mariahilferstraße, Neubaugasse. Ich hätte nie gedacht, dass ich dort mal auftreten werde. Hätte man mich gefragt, hätte ich gesagt, dass dies der denkbar schlechteste Ort für meine Arbeit ist.&lt;br /&gt;
Wie sich herausstellt, stimmt das nicht.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-06-26T10:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022621126/">
    <title>26. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/1022621126/</link>
    <description>In meinem &quot;Büro&quot; (ein Co-Working Space) ist Community Friday. Ich stelle mich und meine Arbeit vor. Ich habe spannende Kollegen.&lt;br /&gt;
Ein Netzwerk ist schon was schönes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend gibt&apos;s eine Premiere für mich mit S., der Künstlerin. Ich bin nervös, wie ich es immer bin, wenn ich etwas neues versuche. Und doch bin ich ruhig, so als hätte ich die Möglichkeit des Scheiterns völlig angenommen und dadurch verliert sie an Bedrohung.&lt;br /&gt;
Das freut mich ungemein.&lt;br /&gt;
Ich möchte in meiner Arbeit mehr Raum für Scheitern lassen, in dem Wissen, dass es in Ordnung ist.&lt;br /&gt;
Vielleicht liegt es daran, dass ich mich gut vorbereitet habe. Ich habe alles getan, was in meiner Macht steht und doch gibt es die Möglichkeit, dass ich scheitere.&lt;br /&gt;
Aber das habe ich nicht in der Hand.&lt;br /&gt;
Keine Ahnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25. Tag&lt;br /&gt;
Vorbereitung für den letzten Streich morgen mit S., der Künstlerin.&lt;br /&gt;
Ich glaub, ich bekomm eine Fieberblase. S. (meine Liebste) sagt immer Kaffee ist schlecht bei Fieberblasen. Ich trink trotzdem einen. Im Espresso. Manche der Menschen, die dort arbeiten machen wunderbaren Kaffee. Andere leider nicht. Heute habe ich verloren in der Kaffeehaus-Lotterie.&lt;br /&gt;
Ich lese wieder A Little Life. Ein wunderbares Buch. Aber auch schrecklich. Und ermutigend.&lt;br /&gt;
Manche Leute haben ein Leben...&lt;br /&gt;
Manchmal denke ich an all das Gute, das mir widerfährt. Und all das Schreckliche, das andere erleiden müssen.&lt;br /&gt;
Wie hab ich das verdient? Oder kommt nochmal die Rechnung?&lt;br /&gt;
Jeder ist sich anscheinend doch selbst der nächste. Vielleicht nicht jeder. Ich zumindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24. Tag&lt;br /&gt;
Nächste Station des performativen Beitrags. Ich probiere etwas Neues aus, total reduziert auf das allernötigste.&lt;br /&gt;
Meine Arbeit auf die Strasse zu bringen, war immer etwas das ich tun wollte, aber ich hab mich immer davor gefürchtet.&lt;br /&gt;
Das hab ich jetzt auch erledigt. Man muss nicht immer alles tun.&lt;br /&gt;
Schön auch älter zu werden und mehr zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23. Tag&lt;br /&gt;
Zwei Skulpturen wandern durch Wiener Bezirke, in jedem Bezirk gibt es eine Eröffnung und ich mache bei einigen einen performativen Beitrag. Heute an der Ecke Mariahilferstrasse Neubaugasse. Nicht mein liebstes Eck in Wien muss ich sagen.&lt;br /&gt;
Ich bin früher dort und beginne zu zweifeln. Meine Arbeit ist laut in ihrer Stille. Doch man muss die Stille zulassen. Und zulassen ist nicht die Stärke dieser konsumfreudigen Herde. S., die Künstlerin, bringt ein Mikrophon, das trotz seiner geringen Größe den ganzen Platz beschallt.&lt;br /&gt;
Mit so einem Mikro kann man leise sein und doch gehört werden.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-06-09T11:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022620604/">
    <title>22. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/1022620604/</link>
    <description>B. trennt sich von seiner Frau. Ich kenne ihn seit knapp 30 Jahren und es bricht mir das Herz ihn leidend zu sehen.&lt;br /&gt;
Aber es ist auch schön ihn endlich mal auf einen Kaffee zu treffen. Das erste Mal in 30 Jahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21. Tag&lt;br /&gt;
Seit 2 Jahren bin ich wieder in Ö. Und ich habe viel gearbeitet. J. hat es treffend formuliert: Die letzten zwei Jahre war ich entweder in der Arbeit oder am Spielplatz.&lt;br /&gt;
Ich vermisse es alte Freunde zu haben. Wie sagte Forrest Gump? &apos;Die findet man nicht an jeder Straßenecke…&apos;&lt;br /&gt;
Heute bin ich verwöhnt. Ich treffe gleich 7. Nacheinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20. Tag&lt;br /&gt;
Mein Cousin heiratet. Ich bin dabei. Mein erste Tiroler Hochzeit seit…? Langer Zeit. Spannend wie unterschiedlich Hochzeiten sein können. Vom Format her. Vom Inhalt her sind sie ähnlich. Und schön. Und berührend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S. ruft mich an. Ihre Großmutter ist gestorben. Ich bin traurig. Und froh unter Menschen zu sein. Und auch allein sein zu können. Ich bin gerne unter Menschen allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„I know you will be cared for, I know you will be safe“&lt;br /&gt;
Tom Waits, Down there by the train.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wunderschönes Lied. Ich hoffe, dass dort unten, wo der Zug langsam fährt, noch Platz ist. Für diese amerikanische Rose. Und später dann für mich und S. und little J. Und alle anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können manchmal nichts tun. Mein Kindergarten Freund ist an einem Gehirntumor erkrankt und schlußendlich verstorben. Als ich davon im Ausland erfuhr war ich mit S. bei einem Kirtan. Und mir wurde bewusst, dass ich nichts tun kann. Ich kann für ihn singen. Mein Fähnlein aufstellen im Wind, der manchmal ziemlich stark bläst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesmal hab ich getanzt auf einer Hochzeit. In dem Wissen, dass ich nichts tun kann für diese Frau, die mich so herzlich als ihren Enkel aufgenommen hat.&lt;br /&gt;
Eine amerikanische Jüdin, die sich weigerte in einem Auto deutschen Fabrikats zu fahren und doch einen österreichischen Katholiken in ihre Familie aufnahm.&lt;br /&gt;
Und für dessen Großvater, der mit 17 im letzten Kriegsjahr noch eingezogen wurde,  sie drei Bäume in Israel pflanzen ließ als er starb.&lt;br /&gt;
Da soll mir doch einer bitte das Geheimnis dieses Lebens erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19. Tag&lt;br /&gt;
Eigentlich sollte ich proben für einen Auftritt in 13 Tagen. Best of. Aber es ist noch so weit weg… Da kann man ruhig mal ein wenig rasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18. Tag&lt;br /&gt;
A. feiert seinen 2. Geburtstag. Ich nenne ihn meinen Berliner Spatz. &apos;Bist du mein Berliner Spatz?&apos;. &apos;Nein.&apos; sagt er. Ich frage weiter, denn er ist ein unglaublicher Spatz.&lt;br /&gt;
Ich werde möglichst viele Erlebnisse mit ihm in meinem Herzen tragen, damit ich ihm später davon erzählen kann.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-06-05T09:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022620001/">
    <title>17. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/1022620001/</link>
    <description>Wir waren bei Trump&apos;s Angelobung im Jänner in Kalifornien und wie viele andere gute Menschen bei dem Protestmarsch am Tag darauf.&lt;br /&gt;
Ich muss gestehen, ich dachte mir: &apos;Das bringt doch nichts.&apos;&lt;br /&gt;
Stimmt nicht. Ich dachte mir: &apos;Es macht keinen Unterschied, ob ich jetzt hier bin oder nicht.&apos; Stimmt natürlich. Nicht ganz. Hätten alle 750 000 Menschen das gedacht, hätte es einen großen Unterschied gemacht. Daher geh ich auch wählen. Weniger aus Überzeugung, mehr aus Prinzip.&lt;br /&gt;
Doch es machte doch einen Unterschied für mich. Der Wunsch wurde laut in mir einen Unterschied zu machen. Etwas zu tun, das was verändert.&lt;br /&gt;
Konkret dachte ich an zwei Dinge: weniger Müll machen, weniger Fleisch essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jänner ist jetzt schon fast ein halbes Jahr her und was ist passiert? Nix.&lt;br /&gt;
Everybody wants change, but nobody wants to change.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute beginnts. Ich koche für meine Familie ein fleischloses Gericht.&lt;br /&gt;
Babyschritte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16. Tag&lt;br /&gt;
Ich verbringe ein paar Stunden mit zukünftigen Deutschlehrern Tirols. Ich muss an ein Hugh Laurie Zitat denken.&lt;br /&gt;
Ich weiß es nicht mehr genau. Es ist so verschwommen in meinem Kopf, dass es inzwischen auch nur eine Idee sein könnte, die ich ihm unterschiebe.. es geht ungefähr so. „Don&apos;t wait until it&apos;s perfect.“ Mit einem poshen englischen Akzent…&lt;br /&gt;
Ich habe diese Workshop Reihe vor Jahren gestartet mit einem Gefühl für eine Richtung und finde sie immer mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich auf die letzten 10 Jahre zurückblicke, fällt es mir am schwersten meine Niederlagen zu integrieren. Meine schlechten Aufritte, meine schlechten Workshops. Ich wäre gerne von Anfang an gut gewesen. Ich weiß, dass sie notwendig waren, um mich dorthin zu bringen, wo ich jetzt bin (und nachdem ich meine Jahresabrechnung für 2016 abgegeben habe, frage ich mich: wo ist das nochmal…). Aber diese Erfahrungen zu Perlen zu machen, ihren Wert anzuerkennen, zu sagen: Dieses Scheitern, das bin auch ich.&lt;br /&gt;
Das braucht noch ein paar Tage. Hehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15. Tag&lt;br /&gt;
S. und Little J fliegen nach US of A, um die kranke Oma zu besuchen. Der Abschied zerreisst mir das Herz.&lt;br /&gt;
Stunden später sitze ich im Zug nach Tirol und genieße die Zugfahrt, lass meine Gedanken schweifen und denke mit Sorge an S., die 12 Stunden mit einem fast 2 Jährigen im Flieger sitzen muss. Aber Little J ist eigentlich ein guter Reisegenosse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14. Tag&lt;br /&gt;
Wien ist ein Dorf. Wir gehen schwimmen und treffen zufällig Menschen, die wir teilweise schon lange kennen. Welche schöne Überraschung. In London ist man nie jemandem zufällig über den Weg gelaufen.&lt;br /&gt;
Stimmt nicht. Zweimal. In fast 10 Jahren.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-05-31T05:46:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022619472/">
    <title>13. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/1022619472/</link>
    <description>Welche Stadt fühlt sich im Sommer nicht besser an? Vegas vielleicht.&lt;br /&gt;
S. und ich besprechen meine beruflichen Aussichten. Wann ist es Zeit Risiken einzugehen? In ein paar Monaten werde ich auf diesen Tag zurückschauen und entweder sagen:&lt;br /&gt;
„Es war an der Zeit.“&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
„Es war nicht an der Zeit.“&lt;br /&gt;
Amüsante Perspektive.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Neffe und meine Schwester sind zu Besuch. Meine Eltern kommen hinzu. Zwei Buben freuen sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11. Tag&lt;br /&gt;
Feiertage in Österreich überraschen mich immer aufs neue. Werde ich überrascht sein, wenn ich nicht mehr überrascht bin.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-05-27T11:11:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022619142/">
    <title>10. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/1022619142/</link>
    <description>&quot;Wenn du 50 Frauen auf die Bühne stellst und ihnen eine Intimrasur gibst... das wäre ein Kündigungsgrund.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich arbeite an einer neuen Show und jetzt ist das alles, an das ich denken kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#denknichtaneinenrosaelefanten</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-05-24T19:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022618996/">
    <title>9. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/1022618996/</link>
    <description>Ich bin noch auf einer emotionalen Achterbahn und spüre recht viel im Moment. Nach oben und unten. Gleichzeitig erlebe ich ein großes Mitteilungsbedürfnis von anderen mir gegenüber.&lt;br /&gt;
Ich treffe 3 meiner Nachbarn innerhalb 1 Stunde (mehr als im letzten Jahr…), die mir alle ihr Herz ausschütten. Von Mietsorgen, zu Beziehungsschwierigkeiten bis zur Überforderung mit der Fülle der eingehenden Post.&lt;br /&gt;
Vielleicht sollten wir uns zusammensetzen und ein wenig miteinander weinen. Um nicht zu vergessen, dass wir alle mit Zeug zu kämpfen haben. Groß und klein. Relativ gesehen gleich groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen sterben wie die Fliegen. Ist schon erstaunlich wie selten man daran denkt. Wenn man bedenkt, dass noch keiner daran vorbeigekommen ist.&lt;br /&gt;
P.S. Fliegen will ich eigentlich nicht abwerten. Als hätten sie es mehr verdient zu sterben als andere.&lt;br /&gt;
In absoluten Zahlen sterben Fliegen mehr, relativ gesehen stirbt alles gleichviel.&lt;br /&gt;
Relativ gesehen stirbt der Mensch öfter.&lt;br /&gt;
Wenn ich mir die lebenden Toten so ansehe die durch die Welt (Wien) gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sagt eine Fliege zur anderen: Die Fliegen sterben wie die Menschen. Es ist traurig...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tag des Herrn. In der Kirche war ich schon lange nicht mehr. Ich spiele mit dem Gedanken aus zu treten. Was hält mich zurück?&lt;br /&gt;
Sorge um mein Seelenheil ist es nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S-Day is J-Day. Wir besuchen N., die heute nach London abfliegt für einen Monat. Ich beneide sie nicht. Freu mich aber für sie. Alte Freunde sind schon was schönes. Sie ist meine zweit älteste Freundin.&lt;br /&gt;
Wir schauen im Anschluss am Yppenplatz vorbei. Eine Partei verteilt Luftballons. Little J insistiert. Wir holen einen. Wenn ich ehrlich bin, würde ich von jeder Partei einen Luftballon nehmen. Im Notfall. Außer von zweien.&lt;br /&gt;
In diesem Fall hatten wir Glück und die nächste Generation musste nicht leiden für die politischen Überzeugungen der alten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will zu einer 72h Kunstausstellung/-performance. Little J protestiert. Manchmal ist er schrecklich konservativ. Immer nur Spielplatz. Da muss die alte Generation leiden für die Überzeugungen der nächsten. Leiden ist relativ. Ich hab auch Spaß.&lt;br /&gt;
Besonders nachdem Little J eingeschlafen ist und ich mich mit dem Helium des Luftballons vergnüge. S. bekommt interessante Sprachnachrichten.&lt;br /&gt;
Ich hoffe, dass mich nicht ein Auto überfährt. Wäre schade, wenn dies das letzte wäre, was sie von mir hört.&lt;br /&gt;
Gibt&apos;s ja in Filmen oft. Der Hauptdarsteller hört in dunklen Stunden die letzten Worte seiner Liebsten. Oder S. ihren Alten, wie er ihr mit Helium Stimme einen schönen Tag wünscht. Life a satire of art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Reisen macht mich fertig. Am Morgen spiele ich mit Little J. Am Nachmittag mach ich Pause. Eigentlich sollte ich arbeiten...</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-05-23T06:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022618523/">
    <title>4. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/1022618523/</link>
    <description>Ich rede mit meiner Oma, ob sie Wünsche für ihr Begräbnis hat. Nicht etwas, dass man alle Tage tut. Anlass war, dass ich kurz in Tirol bin. Einerseits. Andererseits hatte S.&apos;s Großmutter einen Schlaganfall. Ich hab geweint, wie ein Schlosshund, als ich es erfahren habe. Seit 8 Jahren kenne ich sie und trotz der Entfernung (USA) ist sie ein fixer Bestandteil unseres Lebens.&lt;br /&gt;
Soweit so gut. Insofern als sie am Leben ist. Alles besser als der Tod? Ich begebe mich auf dünnes Eis. Halb Schokolade, halb Banane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit meiner Oma komme ich von einem zum anderen und dann muss unser Gespräch verschoben werden. Nicht ungewöhnlich angesichts der Thematik. Hoffentlich holen wir es nach. Man weiß ja nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwas aufgewühlt und verletzlich gehe ich in die Arbeit. &apos;Verletzlich?&apos; sagt S. am Telefon. &apos;Na dann viel Glück bei deinem Workshop mit Teenagern…?&apos;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im besten Fall kann man in seiner Verletzlichkeit stark sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Damen im Workshop rocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fahr nach Tirol zum Arbeiten. Die Busse in Hall werden umbenannt. Ich bin verwirrt und steig in den falschen. Der Busfahrer klärt mich auf und meint, mein Bus ist gerade weg. Ich soll mit ihm mitfahren, er kann ihn noch einholen… Und das tut er auch.&lt;br /&gt;
#amlandgehtdasnoch</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-05-18T16:54:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022618172/">
    <title>2. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/1022618172/</link>
    <description>S. und ich sind selbstständig. Das bedeutet ich kann mir gut Zeit nehmen für Little J.&lt;br /&gt;
Ich frage mich, wie lange ich ihn noch Little J nennen kann/werden/will. Wenn man sich das einmal angewöhnt...&lt;br /&gt;
Die ersten Tage nach der Geburt habe ich ihn unseren kleinen Mann genannt. War irgendwie passend. Wie er zerknautscht und faltig um 2 Uhr morgens auf meiner Brust im Klo (dem dunkelsten Raum...) eingeschlafen ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute waren wir im Park. Um 9:00 fast die ersten . Eine Horde 10 jähriger warnte uns: &quot;Gehen Sie mit dem Baby nicht auf den Kletterturm, da sind zwei halbnackte drin... Frau W. hat schon die Polizei gerufen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als guter besorgter Vater habe ich natürlich das schlimmste angenommen: Zwei Monster, die dort oben im Drogenrausch Taubenblut über ihre blanken Hinterteile tröpfeln.&lt;br /&gt;
Ich hab mir gleich einen Speer zurechtgeschnitzt, um das SWAT Team der Wiener Polizei verstärken zu können.&lt;br /&gt;
Let&apos;s take &apos;em down real hard!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... Das Kind hat mich verändert. Nicht immer zum besseren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Popo kommt. Sie stehen mit den Händen in den Hosentaschen vor dem Turm und plaudern. Wo sind die Waffen?!?&lt;br /&gt;
(Verdammtes Fernsehen.  Es hat mich korrumpiert. Zutiefst.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht Bewegung hoch oben über unseren Köpfen. Raus kommen zwei Kids Anfang zwanzig, überlegen, ob sie rutschen oder klettern sollen. Der Spielplatz ist inzwischen gut gefüllt, S. ist auch da wir hoffen beide, dass sie rutschen. #slideofshame&lt;br /&gt;
Sie klettern.&lt;br /&gt;
Ich bin peinlich berührt von meiner gedanklichen Überreaktion, gib meinem Speer einem 5 Jährigen, Viel Spaß kleiner... (natürlich nicht.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kids werden gefilzt und ich hoff, dass sie keine Probleme bekommen...&lt;br /&gt;
Ich bin auf einer Weihnachtsfeier im Gefängnis aufgetreten. (Der Johnny Cash der Illusionisten).&lt;br /&gt;
Ich war überrascht wie sehr sich die Sozialarbeiter um die Insassen kümmern - und gleichzeitig ernüchtert und erschreckt, als sie mir von der Erfolgsquote erzählten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Nachgedanke.&lt;br /&gt;
Wir waren mit Little J vor einem Jahr in LA Kaffee trinken, als ein junger Mann die Straße runter lief und sich hinter einem Auto versteckte. Wir alle wissen, dass man sich nur hinter den wenigsten Autos gut verstecken kann. Sein Versteck war grottenschlecht, was zeigt, dass er entweder verzweifelt und/oder nicht der hellste war.&lt;br /&gt;
Und dann sind sie angetanzt. Ein Haufen Polizisten, alle mit gezückten Waffen... und ich war alles andere als beruhigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin froh, dass ich gewisse Entscheidungen nicht treffen muss.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-05-16T08:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/1022618041/">
    <title>1. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/1022618041/</link>
    <description>Sieben Jahre ist es her seit dem letzten Eintrag. In den letzten Wochen schwirrt mir dieser Blog immer wieder durch den Kopf und ich fühle das Bedürfnis weiter zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel ist passiert. S. und ich haben geheiratet. Wir haben einen Sohn. Little J. Manchmal nennen ich ihn auch J-Ray. Ein wunderbarer kleiner Mann, der bald zwei wird. Wir wohnen jetzt in Wien. Ich bin Vollzeit-Künstler. Die Zeiten des Brotjobs sind vorbei und das ist gut. Allerdings auch ein wenig schade. Ich erinnere mich gerne an die Zeit. Erinnerungsoptimismus. Darf... Nicht... In... Falle... Tappen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gut! Ich bin heute aufgewacht mit schweren Gedanken, die mir das Gemüt verhängen. Oder mit Michael Ende: &quot;Und auch in Herrn Fusis Seele war trübes Wetter&quot;.&lt;br /&gt;
Ich habe die letzte halbe Stunde damit verbracht diesen Blog zu lesen und er hat mich erheitert und ich hab auch eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es hat mich auch erschreckt, was in den letzten sieben Jahren alles geschehen ist. Ich habe mich entwickelt, Fort- und Rückschritte gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beginnt heute ein neuer Abschnitt und nehme ich deshalb wieder diesen Blog auf?&lt;br /&gt;
Wir werden sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Ich schreibe mir gerne Gedanken von der Seele. Manchmal haben diese Gedanken Rechtschreibfehler. Das ist auch schön.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2017-05-15T08:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/8420245/">
    <title>Letzter Tag!</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/8420245/</link>
    <description>Liebe LeserInnen!&lt;br /&gt;
Nach drei Jahren nimmt dieses Blog-Projekt ein Ende.&lt;br /&gt;
Vielen Dank fuers Lesen, ich hatte Spasz beim Schreiben!&lt;br /&gt;
Herzlichst,&lt;br /&gt;
Philipp</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2010-11-07T15:18:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/6482162/">
    <title>310. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/6482162/</link>
    <description>Konnte die Arbeit rechtzeitig verlassen, um meine fuenf Unterhosen fuer die US von A zu packen.&lt;br /&gt;
Morgen verabschiede ich mich nach Kalifornien und dieser Blog tuts auch bis zu meiner Rueckkehr!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;309. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorletzter Arbeitstag fuer eine lange Zeit. Morgen noch und dann gehts bald los.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2010-08-25T17:10:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/6475892/">
    <title>308. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/6475892/</link>
    <description>Ich treff mich mit meinem Lieblingsdeutschen zum Fruehstueck!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;307. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich moechte mein Netbook, das inzwischen so lahm ist, dass selbst skype sich beschwert, neu aufsetzen.&lt;br /&gt;
Das ist allerdings schwierig, wenn man kein CD-Rom Laufwerk hat.&lt;br /&gt;
Laut Handbuch kann man den Kleinen mit einer simplen Tastenkombination beim Starten (Ctrl+F11) auf die Fabriks-Auslieferungs-Einstellungen zuruecksetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe Stunden damit verbracht, meine Daten zu sichern. Glaube es waere schneller gewesen, wenn ich die Bits und Bytes selbst von der Festplatte auf die Externe getragen haette.&lt;br /&gt;
Habe weitere Stunden verbracht, im Netz herauszufinden, ob beim Zuruecksetzen auch das Betriebssystem geloescht wird. Irgendwann gedacht, ich hab ein wenig vom unerschuetterlichen Vertrauen des PM David Cameron, das ihm ermoeglicht um 18.00 Uhr das Buero zu verlassen. (Weil er so schnell nur richtige Entscheidungen trifft, spart er soviel Zeit. Nicht uebel, oder?)&lt;br /&gt;
Dachte mir: Fuck Betriebssystem, ich tus.&lt;br /&gt;
Man hat 2 Sekunden Zeit die Tastenkombination zu druecken. Ist man zu langsam, muss man dem Computer wieder runterfahren, nachdem er raufgefahren ist.&lt;br /&gt;
Nachdem ich ca. 10 Mal zu langsam war und mein David Cameron Selbstbewusstsein ein wenig schwankte, las ich nochmal im Handbuch nach: Kleingedruckt steht am Rand, dass diese Funktion nicht bei allen Netbooks moeglich ist.&lt;br /&gt;
Danke Dell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;306. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Auszug aus einem Gespraech, ueberhoert zwischen zwei Knaben im Park:&lt;br /&gt;
&quot;He beats me up all the time, why should I buy him something?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einblick in eine gequaelte Kinderseele.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu Erkenntnisse eines (beinahe) End-zwanzigers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Abschluss meiner Ausbildung bin ich jetzt im Begriff ins &quot;Erwachsenenleben&quot; einzusteigen. Folglich durchlaufe ich einige Phasen, die meine Eltern auch durchlaufen haben.&lt;br /&gt;
Und ich hoffe, dass es eine Entwicklung gibt im Vergleich zu ihnen.&lt;br /&gt;
Manchmal schaue ich auf Generationsgenossen und sehe sie (oder zumindest vermute sie zu sehen), dieselben Fehler machen, wie ihre Eltern.&lt;br /&gt;
Ich plaediere fuer einen kreativen neuen Umgang den Anforderungen, die daherkommen. Dafuer weiterzugehen und nicht dieselben Antworten auf Fragen zu geben, die Menschen seit 1000 Jahren geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ist das so?&lt;br /&gt;
Jedes Kleinkind verwendet einen Computer in unsere westlichen Gesellschaft, doch in anderen Bereichen sind wir wie die Amish und leuchten mit Kerzen unseren Pferdewagen nach Hause.&lt;br /&gt;
Wie kann es sein, dass man jeder technischen Erneuerung hinterherlaeuft, doch die persoenliche hintenanstellt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf dass unsere technologisch-aggressiv-progressiv Welt sich aggressiv-progressiv in anderen Bereichen weiterentwickelt und vielleicht dann etwas mehr passiv-progressiv wird, also erleidend fortschreitet, erleidend im buberschen sinn (und vielleicht auch ein wenig im buebischen sinn. allerdings keinesfalls sexuell konotiert.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;305. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir richten uns im neuen Zimmer ein und erhalten einen Link zu einem Projekt, an dem wir uns beteiligt haben:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://dogandponydc.tumblr.com/&quot;&gt;http://dogandponydc.tumblr.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Die posten regelmaeszig, daher schnell nachschauen, sonst verschwinden wir von der ersten Seite!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;304. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt arbeite ich schon fast drei Jahre im Cafe, hab allerdings noch nie eine ganze Schicht im &quot;Flagschiff&quot; des Kipferls gemacht.&lt;br /&gt;
Das Publikum ist eindeutig anders.&lt;br /&gt;
Banker im Cafe vs. Volksschulkinder im Park.&lt;br /&gt;
Die Anforderungen sind anders, die Umgangsformen allerdings auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuhause erwartet mich eine wundervolle Ueberraschung: Ein Packet aus Tirol.&lt;br /&gt;
Geschenke, die sowohl zu meiner Fahrsicherheit als auch Fahrunsicherheit beitragen.&lt;br /&gt;
Laengerfristig allerdings zu meiner Fahrsicherheit:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;DSCN7210&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/philosophil/images/DSCN7210.jpg&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;300&quot; alt=&quot;DSCN7205&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/philosophil/images/DSCN7205.jpg&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;303. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Aus- und Einziehen kommt noch ein weiterer lustiger Aspekt: Sein altes Zimmer neuen Menschen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;302. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wohn jetzt seit Dezember hier und heute sieht unser Haus zum ersten Mal einen Staubsauger. Wir haben uns bisher mit Besen beholfen, doch das funktioniert nur bedingt. Wie der Staubsaugerbeutel zeigt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Zusammenstosz (genauer gesagt Nicht-zusammenstosz - ein nonverbaler Zusammenstosz) mit meinen Ex-Mitbewohnern zeigt, dass dieser Kerl schon recht hatte, der sagte: &quot;Zu viel Kommunikation war selten ein Problem in dieser Welt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und: sms-Nachrichten sind wahrscheinlich der schlechtes Weg um miteinander zu kommunizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;301. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shelford Place hat mich wieder. Nach einem Monat in der Schwebe zwischen S&apos;s Haus, dem house-sitting und den Problemen mit den Teenagern, die mein Zimmer untergemietet haben. Endlich sind mein Essen und meine Unterhosen wieder an einem Ort. Und ich muss mich nicht mehr um das Ablaufdatum von diesen Dingen sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuch meinen gruenen Daumen an einem Planzenableger. Bis jetzt hab ich nicht mehr getan, als das Ding abzuschneiden und in ein Wasserglas zu stellen. Doch es schlaegt Wurzeln wie verrueckt. (ok, eine Wurzel.)  Man kann ihm beim Wachsen zuschauen.&lt;br /&gt;
(Da faellt mir ein, ich hab mal einen Nachruf auf einem Regisseur gelesen, von dessen Filmen man sagte, es sei spannender Farbe beim Trocknen zu zusehen als seine Filme zu schauen. Immerhin hat man einen Nachruf auf ihn verfasst...)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;300&quot; alt=&quot;DSCN7204&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/philosophil/images/DSCN7204.jpg&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;300. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus ist&apos;s mit der eigenen Wohnung. Vorerst.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2010-08-20T18:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/6199928/#6475888">
    <title>herr gregor!</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/6199928/#6475888</link>
    <description>schoen von dir zu hoeren! wer ist nick und und wer will was von mir hoeren...&lt;br /&gt;
hab noch meine alte emailadresse - nicht mehr meine uni adresse. die sagen ich bin kein student mehr. (und sie haben recht.)</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2010-08-20T18:02:35Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/6462257/">
    <title>299. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/6462257/</link>
    <description>Ich hatte gehofft, die Malerarbeiten gestern waeren erledigt - doch ein zweiter Blick zeigt, dass eine zweite Schicht notwendig ist. Hm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Katze meiner Mitbewohner, die jetzt bald alle drei ausziehen, darf das Haus nicht verlassen...&lt;br /&gt;
Man sieht ihr an, dass sie was vermisst. Sie weisz allerdings nicht einmal genau, was...&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;DSCN7165&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/philosophil/images/DSCN7165.jpg&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;298. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Tage in der eigenen Wohnung gehen dem Ende zu...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;297. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich vor 2 Jahren beim Camden Fringe Festival eine Frau im Laufe eines Theaterstueckes in ein Eichhoernchen verwandelt hat, hatte ich eingentlich geschworen dem Festival meinen Ruecken zu kehren.&lt;br /&gt;
Aber ganz nach dem Motto &quot;support your local artist&quot; besuchen wir die Show einer Freundin: Life is short... have an affair.&lt;br /&gt;
Nicht nur das Leben ist kurz, das Stueck auch. Ist schon mal ein Pluspunkt.&lt;br /&gt;
Insofern war es kurzweilig.&lt;br /&gt;
Die 45 Minuten sind mir wie 20 vorgekommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;296. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Kuehlschrank ist eine Matraze der naechste Baustein fuers traute Heim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;295. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt ans Meer zu fahren, setzen wir uns in die Badewanne. In diesem Fall die entspanntere Entscheidung.&lt;br /&gt;
Am Abend seh ich den Knochenmann.&lt;br /&gt;
Scheinen die Filmtage zu sein.&lt;br /&gt;
Der Knochenmann ist ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;294. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inception. Ein sehr beeindruckender Film.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
Ich lese im Rough Guide fuer Oesterreich:&lt;br /&gt;
Zitat:&lt;br /&gt;
&quot;The Austrian Police [...] are armed, and are not renowned for their friendliness especially towards other races.&quot;&lt;br /&gt;
... huahh!&lt;br /&gt;
Nun, Frau Fekter?&lt;br /&gt;
(I glab jo allerdings, des bezieht sich auf den Platter...)&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
293. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inception ist ausverkauft. Der Film scheint ein ziemlicher Renner zu sein. Wir waren in 2 Kinos, nix zu machen.&lt;br /&gt;
Statt dessen sehen wir South of the Border. Eine Doku von Oliver Stone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sehr, sehr empfehlenswerter Film!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein sehr persoenlicher Bericht ueber die politische Lage in Lateinamerika.&lt;br /&gt;
Ich bin zugegebenermaszen null informiert ueber die politische Lage in Lateinamerika (nicht nur Lateinamerika...) - und hab jetzt einen mini-Einblick.&lt;br /&gt;
Und der ist in einem Satz: Es scheint sich in Lateinamerika ein politisches Gegengewicht zu Nordamerika und auch Europa zu entwickeln.&lt;br /&gt;
Und das scheint mir wichtig zu sein. Besonders, da viele in eine Richtung marschieren und sich mehr und mehr anschlieszen - auch wenn die Richtung vielleicht die falsche ist oder zumindest korrigiert werden muss.&lt;br /&gt;
Ich plaediere fuer ein sternfoermiges Ausschwaermen und weniger fuer ein Pfeilfoermiges.&lt;br /&gt;
Die (Welt-) Geschichte zeigt, dass man auch falsch liegen kann. Die oesterreichische Geschichte zeigt, dass man sehr falsch liegen kann. Wiederholt.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2010-08-10T14:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/6199928/#6459145">
    <title>... da ich Ew. Gnaden sonst ja nicht erreiche ....</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/6199928/#6459145</link>
    <description>mussten Wir uns an deinem Blog anmelden ... ich hoffe, der nick sagt Dir, wer mal was von Dir hören möchte. Lg Gregor (LOL)</description>
    <dc:creator>GregoriosThaumaturgos</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 GregoriosThaumaturgos</dc:rights>
    <dc:date>2010-08-08T15:51:10Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/6453621/">
    <title>292. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/6453621/</link>
    <description>Ich sehe den James Bond &apos;Casino Royale&apos; wieder und muss zugeben, dass ich ihn erst beim 2. Mal verstanden hab. Unterschaetze den Bond nicht.&lt;br /&gt;
Ich frage mich, wie es mir morgen gehen wird, wenn wir Inception sehen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;291. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hab ich zwei Lesbische Paerchen als Freunde. Vier insgesamt also.&lt;br /&gt;
Zweiteres Paerchen hat eine kleine Nummer ueber &apos;strap on sex&apos; gemacht. (Mit dem Refrain: &quot;Let&apos;s do it, let&apos;s strap it on!&quot;)&lt;br /&gt;
Fuer alle, die im Lesben-Sex weniger bewandert sind:&lt;br /&gt;
Es gibt Dildos, die sich Frauen umschnallen koennen. So konnen sie... Bienen und Blumen halt, ohne Schwangerschaftsrisiko. Geschlechtskrankheiten kann man sich, glaub ich auch nicht holen.(Witzigerweise sieht es aus wie ein Keuschheitsguertel mit einem enormen Penis dran.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte davon schon gehoert, allerdings nicht von der Problematik in Lesbenkreisen. Wie es scheint gibt es unterschiedliche Lehrmeinungen. Die Hardliner, die es nicht tun, und die - aus ihrer Sicht - Lesbenhaeretiker, dies tun.&lt;br /&gt;
Hm.&lt;br /&gt;
Ich bin froh, dass ich keine Lesbe bin.&lt;br /&gt;
Ein Problem weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;290. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Uebersiedeln - Finale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;289. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Saturday Sun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;288. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karaoke.&lt;br /&gt;
Ich werde auf die Buehne gebeten aus Gruenden, ich nicht nachvollziehen kann.&lt;br /&gt;
Ich kenne weder den Text von dem Lied, noch ist es in meiner Tonlage (Michael Jackson).&lt;br /&gt;
Er ist tot und das ist gut.&lt;br /&gt;
Ich tanze mir die Fuesze wund, das haette er zu schaetzen gewusst. Das oder meinen knackigen Bubenhintern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;287. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschluss Essen von S&apos;s Klasse. Ich bin auch dabei und bin ein wenig traurig, dass ich die ganze Bande wahrscheinlich nicht mehr wiedersehen werde. Auf alle Faelle trauriger als bei meinem Schulabschluss.&lt;br /&gt;
Wer kanns mir verdenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;286. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Boss ist auf Urlaub und hat sein Auto hier gelassen. Netterweise hat er mir angeboten, dass ich das Auto zum Uebersiedeln nehmen kann. Fuer jemanden, der bisher immer oeffentlich uebersiedelt ist, ein Geschenk des Himmels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;285. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte einen verstoerenden Traum von einer meiner Verflossenen. Wie es das Schicksal so will, sind wir nicht mehr in Kontakt, doch google sei Dank ist es recht leicht herauszufinden, was andere Menschen so treiben.&lt;br /&gt;
Und was bringt der erste Trefffer?&lt;br /&gt;
Ein Bild von ihr mit blankem Busen und aufgelkebten (?) Vollbart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was soll man dazu sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;284. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitbewohner mit der Katze bauen ihr eigenes Gras fuer den Hausgebrauch an. Mich stoerts weiter nicht. Drogen haben mich nie sonderlich beruehrt oder bewegt. Solange die Beschaffungskriminalitaet sich auf gelegentliche Substral-Diebstaehle beschraenkt, solls mir recht sein. Nicht dass ich Substral-Diebstaehle gutheisze. Nur bin ich diesbezueglich mir selbst der naechste. Nicht nur diesbezueglich muss ich zugeben.&lt;br /&gt;
Meine andere Mitbewohnerin ist eher liberal. Weniger was Drogen betrifft, sondern mehr den Umgang damit. Ich wuerde es fast basisdemokratisch subversiv nennen. Subversiv im Wortsinn. Durch gelegentliche Zuwendungen mit Bleichmittel ihrerseits kommt es so, dass sich die Haschpflanzen die Karotten bald von unten anschauen.&lt;br /&gt;
Die Pflanzenmami erzaehlt mir verstoert vom ploetzlichen Verscheiden der Baeumchen und mir bleibt nicht viel uebrig als ueberraschte Betroffenheit zu mimen und mein Beileid zum Ausdruck zu bringen.&lt;br /&gt;
Beileid weniger wegen der Pflanzen, denn mit Drogen hatte ich nie viel am Hut.&lt;br /&gt;
Sondern mehr wegen des Verlusts. Verlieren ist selten schoen.&lt;br /&gt;
Andererseits amuesiert mich der beinahe terroristisch anmutende Akt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Die Begriffe &apos;Drogen&apos;, &apos;Beschaffungskriminalitaet&apos;, &apos;liberal&apos;, &apos;basisdemokratisch&apos;, &apos;subversiv&apos;, &apos;terroristisch&apos; und &apos;verlieren&apos; in einem Beitrag. Oje oje oje.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;283. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S rockt und die Leinwand, die ich mitgebaut habe, auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;282. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finale Projekte an S&apos;s Schule.&lt;br /&gt;
In den letzten Wochen haben alle aus ihrer Klasse an ihren persoenlichen Projekten gearbeitet. Mit anderen Leuten oder alleine.&lt;br /&gt;
In den naechste 5 Tagen werden sie gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;281. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut ist mein freier Tag. 5 mal rufen die Kerle mich an, weil sie sich nicht auskennen. Was soll man dazu sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;280. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwie schaffen wir es immer spaet dran zu sein, wenn wir in unseren Garten gehen. (Seit wir eine Jahreskarte fuer Kew Gardens haben, kann ich  mir erlauben &apos;unser Garten&apos; zu sagen, oder?)&lt;br /&gt;
Ich kauf mir einen schmucken Regenponcho und fuehl mich nach dem Kauf um Jahrzehnte gealtert. Nicht dass man es mir ansehen wuerde, innerlich halt.&lt;br /&gt;
Als naechstes Kauf ich mir diese schrecklichen Gummischuhe, die vor 3 Jahren in Mode waren, weil sie &quot;so schrecklich komfortabel sind&quot;.&lt;br /&gt;
Gott bewahre.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe eine Mitbewohnerin. Die hat einen Mann. Und seit einiger Zeit auch eine Katze.&lt;br /&gt;
Ich hab so meine eigene Philosophie, was Haustiere betrifft.&lt;br /&gt;
Ab einem gewissen Alter sollte jeder fuer sich selbst kochen. Zumindest hin und wieder. Falls ihr versteht, was ich meine.&lt;br /&gt;
Ich danke Gott jeden Tag fuer S&apos;s Katzenallergie und bete, dass eine Hundeallergie dazu kommt. Nicht, dass ich ihr das wuensche. Ich wuensch es mir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Allergie war der Grund, weshalb es unmoeglich fuer sie war fuer laengere Zeit zu uns zu ziehen. Und meine Mitbewohner (2 von 5) haben sich fuer die Katze entschieden und damit gegen S. Ich wuerde sogar so weit gehen zu sagen, dass eine Entscheidung zwischen ihren linken Beinen und der Katze aehnlich ausfallen wuerde.&lt;br /&gt;
Eine Entscheidung, die ich respektiere (schlieszlich sind es ihre linken Beine), allerdings nicht nachvollziehen kann.&lt;br /&gt;
Ich hab mich verzettelt.&lt;br /&gt;
Was ich sagen wollte war, dass die beiden ausziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir ziehen ein.&lt;br /&gt;
Wie das Schicksal manchmal so spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;279. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schottische Zauberkuenstler Jerry Sadowitz wurde bewusstlos geschlagen, nachdem er auf dem kanadischen Festival Just for Laughs seinen Auftritt mit folgenden Worten begann:&lt;br /&gt;
&quot;Hello moosefuckers! I tell you why I hate Canada, half of you speak French, and the other half let them.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;278. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wohnung vom Chef ist nicht uebel. Ich will eine eigene Wohnung.&lt;br /&gt;
One day or another.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2010-08-04T09:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/6433590/">
    <title>277. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/6433590/</link>
    <description>Unsere Kew-Garden Jahreskarten kommen. Solange man Student ist, sind sie noch relativ erschwinglich. Wir koennen nun, so oft wir wollen rein und raus. Und rein und raus. Klingt wie Sex, ist es aber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;276. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
H. meine Mitbewohnerin, Mitbegruenderin von Shunt, (mit)veranstaltet eine Benefizveranstaltung fuer Shunt.&lt;br /&gt;
Ich bin die Pre-Show-Show, gekommen, um einen Hauch von Magie in diese manchmal so trist anmutende Welt zu bringen.&lt;br /&gt;
Und ich bin gekommen, um zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;275. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waehrend mein Boss auf Urlaub ist, pass ich auf seine Wohnung auf. Und kann so tun, als haette ich meine eigene Wohnung. Fuer drei Wochen nur, aber immerhin. Sicher, das Zeug in der Wohnung ist nicht meines, aber darueber muss man hinwegsehen.&lt;br /&gt;
Ich hab fuer die Zeit mein Zimmer untervermietet. Eine 16 jaehrige Italienerin kann fuer drei Wochen so tun, als haette sie ein Zimmer in London.&lt;br /&gt;
Doch dafuer muss ich erst Platz schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;274. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hotel Medea. Eine Show, die um 23.00 beginnt und um 5.00 endet. Sehr interessant. Sehenswert.&lt;br /&gt;
Viele Luecken, viele Sachen, die mir nicht gefallen. Doch trotzdem sehenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;273. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es regnet als gaebe es kein Morgen mehr. Ich hab meine Regenjacke bei S. gelassen und muss auf eine Regenluecke warten, um trocken in die Arbeit zu kommen.&lt;br /&gt;
Radfahren wird immer beliebter und so kommt es, dass nun an manchen Kreuzungen mehr Radfahrer als Autos stehen.&lt;br /&gt;
Ein Tour de France Feeling kommt auf. Man schenkt sich keinen Meter, nimmt Abzweigungen ueber Gehsteige - eine alte Frau bringt 15 Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;272. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit beinahe einem Jahr hab ich nicht mehr mit der Frau Stockinger zusammengearbeitet. Die Wiedersehensfreude ist grosz, auch wenn viel zu tun ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;271. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Boss faehrt fuer drei Wochen auf Urlaub. Da der Rubel in der Zeit weiter rollen soll, muss jemand die Waren vom Lager ins Geschaeft bringen. Wer macht das? Don Felipe mit dem Fuehrerschein. Jetzt versichert in England.&lt;br /&gt;
Heute braus ich probeweise durch die Groszstadt.&lt;br /&gt;
Rock&apos;n&apos;Roll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;270. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;269. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich beende den Rahmen fuer S.&apos;s Leinwand. Ein gewaltiges Teil. Ich bin stolz auf mein Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend sehe ich mein erstes Spiel der WM. Das Finale. Bei der letzten WM war es dasselbe.&lt;br /&gt;
Ich hoffe auf kein Golden Goal und ein nervenaufreibendes Elfmeterschiessen.&lt;br /&gt;
Ich muss erfahren, dass es das Golden Goal nicht mehr gibt.&lt;br /&gt;
Ich bin enttaeuscht.&lt;br /&gt;
Ebenso vom Spiel.&lt;br /&gt;
Allerdings nicht von den spanischen Fans. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;268. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute will ich dazu einladen einen anderen Begriff zu meditieren: &quot;Sex in Space Party&quot;&lt;br /&gt;
Bei einer solchen werden die Dienste eines &quot;physical actors&quot; verlangt.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
(Randbemerkung: Ein Bekannter hat mich mal gefragt, ob man &quot;physical actor&quot; frei mit Pornodarsteller uebersetzen kann. Kann man nicht.)&lt;br /&gt;
So wie gestern, werden die Bilder weit von der Wirklichkeit entfernt sein. Die wilden 70er sind anscheinend ein fuer allemal vorbei.&lt;br /&gt;
Die sexuelle Befreiung ist getan. Zurueck in den Kaefig. Die Konservativen sind in der Regierung und das einzige, was am ehesten an Sex herankommt ist eine Masseurin, die Entspannungsmassagen anbietet. Ausschlieszlich Schultern und Ruecken.&lt;br /&gt;
Nicht dass ich gefragt haette.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;267. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab die magische Kommune in den letzten Jahren gemieden, doch, nun denke ich, ist es an der Zeit eine Annaeherung zu versuchen.&lt;br /&gt;
Ich opfere meinen Freitag Abend fuer ein Seminar von Jason England. (Amerikaner.)&lt;br /&gt;
Es ist eine herbe Enttaeuschung.&lt;br /&gt;
Ich lade die geschaetzte Leserin ein fuer einig kurze Momente die Augen zu schlieszen, den Ausdruck &quot;Zauberseminar&quot; zu meditieren und zu beachten, welche Bilder auftauchen.&lt;br /&gt;
Was immer die Bilder auch seien moegen, sie sind wahrscheinlich weit von der Realitaet entfernt.&lt;br /&gt;
Denn die sieht so aus:&lt;br /&gt;
Alte, verschwitzte Maenner in einem heruntergekommenen Lokal, die einem dicken mittelalten Amerikaner zusehen, wie er langweilige Kartentricks vorfuehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;266. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S. ist noch Studentin - im Gegensatz zu mir.&lt;br /&gt;
Sie hat ihr Abschlussprojekt in 2 Wochen und will dafuer eine riesige Leinwand bauen. Sie hat ihre Qualitaeten, doch die liegen nicht im handwerklichen - konstruierenden Gebiet.&lt;br /&gt;
Dafuer sind meine dort. Und es macht Spasz etwas zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal seit Jahren geh ich zum Friseur. Es ist spannend. Friseure sind meine Zahnaerzte. Friseure sind fuer mich, was Zahnaerzte fuer manch andere sind.&lt;br /&gt;
Ein Glueck fuer mich, denn es waere fatal gewesen, wenn ich in den letzten mein eigener Amateur Zahnarzt gewesen waere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;265. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S.&apos;s Cousine heiratet und hat einen reichen Verlobten/Mann in spe.&lt;br /&gt;
So reich, dass er uns beiden Fluege bezahlt, damit wir bei der Hochzeit in Oktober sein koennen.&lt;br /&gt;
Hm.&lt;br /&gt;
Huahh!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;264. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein halber Tag Freiheit. Ich versuch das Glas halb voll zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;263. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiheit! Nichts ist sueszer als ein Tag gefuellt mit nichts.&lt;br /&gt;
Sicher ein Depressiver wuerde das anders sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;262. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Juli.&lt;br /&gt;
Ich feiere die Unabhaengigkeit mit meiner amerikanischen Liebsten.&lt;br /&gt;
Unabhaengigkeit wovon?&lt;br /&gt;
Geld, Oel, Macht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;261. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute hab ich in 10 Stunden im Kaffee weniger verdient als gestern in 2 Stunden. Hm.&lt;br /&gt;
Ich beginne ueber den Wert von Arbeit nachzudenken, hoer aber schnell wieder damit auf. Das deprimiert nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;260. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kuerzlich hab ich darueber lamentiert, dass ich schon lange keinen Zauberauftritt hatte und nun ein email mit Anfrage.&lt;br /&gt;
Geburtstagsfeier im Oxford and Cambridge Club (http://www.oxfordandcambridgeclub.co.uk). Ein Ort, an dem die Zeit vor 100 Jahren angehalten wurde.&lt;br /&gt;
Strenge Krawattenpflicht und Taschenverbot.&lt;br /&gt;
Ich verstoss gegen beides, da ich das eine nicht, das andere im Ueberfluss hab.&lt;br /&gt;
Der Portier zeigt mir, wo ich mich umziehen kann - und die Art und Weise wie er es mir zeigt, macht deutlich, dass es keine Frage des Wollens/Nicht-Wollens auf meiner Seite ist.&lt;br /&gt;
Ich mach ihm deutlich, dass ich gut aussehe, so wie ich bin - und in diesem Moment wird mir bewusst, dass dieser Abend ein guter Abend wird. Und er wird es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;259. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab vor mehr als einem Jahr den Plan gefasst die Menge von weltlichen Dingen, die ich besitze konstant zu halten. Ich war ein wenig nachlaessig in letzter Zeit, doch heute greif ich wieder durch: Ich tausche 6 Buecher gegen ein Radschloss und Kotfluegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;258. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich seh den 2. Celebrity in drei Jahren: Boris Johnson.&lt;br /&gt;
Ich begruesze ihn mit: &quot;Serwas Buergermoaschter!&quot;&lt;br /&gt;
Doch er versteht nicht.&lt;br /&gt;
Vielleicht ahnt er, dass ich ihn nicht gewaehlt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;257. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein letzter Schultag.&lt;br /&gt;
Ich hab nachgerechnet: Ich bin seit 20 Jahren Student.&lt;br /&gt;
Ich weisz noch, wie ich vor drei Jahren begonnen hab in dem Wissen, dass dies meine wahrscheinlich letzte schulische Ausbildung werden wuerde. Jetzt ist sie fertig und ich freu mich darauf endlich nur mehr meine Anforderungen erfuellen zu muessen. Ein Bett und Essen.&lt;br /&gt;
Freiheit.&lt;br /&gt;
Eine lange Vorbereitungsphase geht zu Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eine eigenartige Art und Weise.&lt;br /&gt;
Ich hab ein Abschlussgespraech mit meinen Lehrern und eines wird deutlich. Ich hab mich in den letzten Jahren mehr meinen Mitschuelern angenaehert als meinen Lehrern.&lt;br /&gt;
Es war uns in den letzten drei Jahren nicht erlaubt Auffuehrungen zu filmen. Meine Lehrer haben fleiszig gefilmt und gemeint, wir bekommen dann am Ende der drei Jahre eine nette DVD mit unserem Zeug.&lt;br /&gt;
Angesichts der Tatsache, dass die Absolventen letztes Jahr nix bekommen haben, hab ich Piratenraubkopien meiner Sachen (leider nicht von allen) angefertigt. Raubkopien, das muss man sich mal vorstellen. Kameras versteckt.&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, die Sache wurde mir zu bloed und ich frag unschuldig, wann ich denn die Videos bekommen kann.&lt;br /&gt;
Antwort: &quot;Diese Videos sind Eigentum der Schule und koennen nicht kopiert werden.&quot;&lt;br /&gt;
Philipp: &quot;Ich versteh das nicht, warum koennen sie nicht kopiert werden?&quot;&lt;br /&gt;
Antwort: &quot;Die sind Eigentum der Schule.&quot;&lt;br /&gt;
Philipp: &quot;Ich versteh den Zusammenhang nicht.&quot;&lt;br /&gt;
Antwort: &quot;Die Shows sind unsere Sachen, die wir auf gemacht haben.&quot;&lt;br /&gt;
Philipp: &quot;Hm. Und die Compositions, die wir gemacht haben?&quot;&lt;br /&gt;
Antwort: &quot;Wir haben von Anfang unser Feedback geben bis zum Ende...&quot;&lt;br /&gt;
Philipp: &quot;Ich versteh nicht...&quot;&lt;br /&gt;
Antwort: &quot;Wenn du Videos haben willst, dann geh und mach deine eigenen Shows und film die...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hm. Da sagt man immer das Leben ist nicht schwarz/weisz. Meine Lehrer sind schwarz und weisz. Nein, dunkelschwarz und hellgrau. Insofern stimmts wieder. Das Leben ist nicht schwarz/weisz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;256. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausflug in die Kew Gardens. Wir kommen hin, trotz anfaenglicher Verstaendigungsschwierigkeiten.&lt;br /&gt;
Ein wundervoller Ort. Ein wundervolles Picknick.&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;300&quot; alt=&quot;DSCN7136&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/philosophil/images/DSCN7136.jpg&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;255. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit den Eltern in der Tate. Ich kauf meiner Schwester eine Postkarte, die ich ihr hoffentlich bald schicken werde...&lt;br /&gt;
Dritte und letzte Auffuehrung.&lt;br /&gt;
All der Aufwand und Aerger und Schweisz... fuer drei Auffuehrungen.&lt;br /&gt;
Aber ich hatte auch ein wenig Spasz:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;DSCN7133&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/philosophil/images/DSCN7133.jpg&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
... ohne Haarteil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;300&quot; alt=&quot;DSCN7128&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/philosophil/images/DSCN7128.jpg&quot; height=&quot;400&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
...mit Haarteil!&lt;br /&gt;
Man sollte nicht leiden muessen fuer die Kunst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;254. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Premiere und 2. Auffuehrung von &quot;The Trial of Mr Punch&quot;&lt;br /&gt;
Meine Eltern und S bringen es auf den Punkt: Gute Darsteller, schlechtes Stueck.&lt;br /&gt;
Sie sind vielleicht ein wenig voreingenommen. Doch damit liegen sie meist richtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;253. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Eltern sind da!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;252. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch drei Tage. Das Proben oedet mich an. Wir verausgaben uns auf einer Buehnen-Imitation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;251. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir koennen das Theater benutzen. Und tun gut daran. 35 Menschen auf einer Buehne. Bzw. drei kleinen Buehnen. Chaos.&lt;br /&gt;
Aber der Durchlauf ist ganz ok.&lt;br /&gt;
Ich bin bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;250. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Show ist fertig. Unter Regie-Diktatur entstanden. Weder Meinungs- noch Pressefreiheit. Ich versuche meine subversiven Botschaften auf Deutsch an den Mann zu bringen - in dem Wissen, dass ich nur eine Minderheit erreichen werde.&lt;br /&gt;
Ich bin mit meiner Arbeit zufrieden - so weit ich es als meine Arbeit bezeichnen kann.&lt;br /&gt;
Es ist ein eigenartiges Gebilde, dass ich da erschaffen habe. Abhaengig von ganz vielen, mir groszteils unbekannten Faktoren, traegt es mich entweder bis ans Ende der Welt oder bricht nach wenigen Sekunden zusammen.&lt;br /&gt;
Wie und warum?&lt;br /&gt;
Ich weisz es noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;249. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider hat mein Hund mein &apos;ein Satz Resuemee&apos; gefressen, daher musste ich meine 6-seitiges Meisterwerk abgeben. Und Gott sah, dass es gut war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;248. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;What is stylisation on Corporeal Mime?&quot;&lt;br /&gt;
It&apos;s the art of the so-fucking-obvious-that-it-makes-your-nose-bleed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schaffs meine sechs Seiten auf einen Satz zu reduzieren.&lt;br /&gt;
Allerdings brauch ich den ganzen Tag dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;247. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe S&apos;s Show zum dritten (und letzten) Mal und es ist spannend zu sehen, dass die meisten Stuecke ihr hohes Niveau ueber alle Auffuehrungen hinweg behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;246. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Space Lab.&lt;br /&gt;
S hat an ihrer Schule ein Fach, das so heiszt. Es geht darum ausgehen von verschiedensten Inspirationsquellen (Texte, Charaktere, Musik,...) Objekte zu bauen (Puppen, Kokons, abstrakte Formen,...) und diese dann im Raum zu bewegen.&lt;br /&gt;
Die Vision ihrer Schule ist, Menschen zu helfen das Theater von morgen zu erschaffen.&lt;br /&gt;
In den Stuecken, die sie bisher gezeigt haben, hab ich das nicht gesehen. Doch im Space Lab sieht man es. Neues, spannendes, ungewoehnliches. Gewagtes. Ehrliches. Persoenliches.&lt;br /&gt;
Sehr interessant und inspirierend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;245. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Stimme ist weg.&lt;br /&gt;
Corinne meint: &quot;You have such a weak voice, don&apos;t you have a voice training?&quot;&lt;br /&gt;
Nein gute Frau, ich hab meinen Koerper in den letzten drei Jahren trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Ort, an denen sollte man nur eine bestimmt Zeit lang bleiben.&lt;br /&gt;
Ich glaub, dass ich diese Zeit schon ueberschritten habe.&lt;br /&gt;
10 Tage noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;244. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich ist meine Zeit gekommen: Mein groszer Text ist dran. Es ist spannend, weil ich in den letzten drei Jahren nicht mit Text gearbeitet habe und die Fuelle an Text meinen Bewegungsraum eingrenzt.&lt;br /&gt;
Leider sind meine Mitspieler ziemliche Pfeifen und aus einer &quot;Philipp und die Gruppe&quot; Szene wird eine &quot;Die Gruppe gegen Philipp&quot;. Wir proben ueber eine Stunde an einer 3 Minuten Szene.&lt;br /&gt;
Am Ende kann ich nur mehr kraechtzen. Ich kann 30 Leute nicht eine Stunde lang ueberschreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S hat ihre Schlussauffuehrung.&lt;br /&gt;
Ich hab den Groszteil der Stuecke, die sie zeigen, im Laufe des letzten Jahres schon gesehen. Doch es ist beeindruckend, wo sie die Stuecke hingebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;243. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besuch aus Tirol. Freunde in unbekannter Umgebung zu sehen, ist schon eigenartig. Doch auch schoen.&lt;br /&gt;
Eigenartig, weil die Umbegung schon bekannt ist - allerdings sehr losgeloest von den Freunden.&lt;br /&gt;
Was ich sagen will, ist, dass nicht immer etwas Vertrautes entsteht, wenn man Vertrautes zusammenbringt.&lt;br /&gt;
Vielleicht auch, weil die Zeit immer zu kurz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;242. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Cousin hat Geburtstag. 23 Jahre wird er alt. Das ist schon unglaublich. Jetzt war er grad 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Endlich besuchen wir Hoxton Hall, das Theater, in dem in zwei Wochen spielen. Die Reise gestaltet sich spannend, weil dem Franzosen die Fahrradkette bricht. Doch es geht abwaerts und er haengt sich an mich dran.&lt;br /&gt;
Das Theater ist wunderschoen, die Buehne besteht aus drei Ebenen&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hoxtonhall.co.uk/hire/spaces/&quot;&gt;http://www.hoxtonhall.co.uk/hire/spaces/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Wir proben in unserer Schule: auf einer Ebenen Flaeche mit Klebestreifen-Markierungen, die die Buehen simulieren sollen.&lt;br /&gt;
Viel Spasz wuensch ich uns allen, wenn wir das Chaos in 3D umsetzen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;241. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Nachbarn veranstalten einen Open Studio Day.&lt;br /&gt;
S. und ich besuchen sie und werden von einer nackten Frau begrueszt, deren Nackheit nur bedingt von Suessigkeiten bedeckt wird. Sie fordert uns auf, etwas von ihrem Koerper zu naschen. S tuts. Ich zieh mich mit Verweisen auf meine kontinentale Zugeknoepftheit aus der Affaere.&lt;br /&gt;
Es tut gut aus einem Land zu kommen, das nicht fuer seine Freizuegigkeit bekannt ist. Da kann man Menschen nur ueberraschen. Oder sich gemaechlich zuruecklehnen.&lt;br /&gt;
Die Ausflug wird von einem betrunkenen Zauberer gekroent, der uns auffordert Karten zu ziehen. Ich frag ihn, warum.&lt;br /&gt;
Er ist zu betrunken, um zu verstehen. Ich folge seiner Aufforderung. Und welche Wunder, er verliert sie, um sie wieder zu finden.&lt;br /&gt;
Wir verlieren ihn, in der Hoffnung, ihn nicht wieder zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;240. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freundin des Franzosen (der 4% des aktiven Teils waehrend der Proben ausmacht. Er verdient es insofern, als er wirklich talentiert ist. Allerdings ist es eine Schulauffuehrung. Das heiszt, es sollten alle was lernen. Nicht nur der Auserwaehlte. Meine Chance darauf der Auserwaehlte zu sein, sind insofern niedrig, als meine Kritik an meinen Lehrern nicht immer so latent ist, wie wir alle es gern haetten. aber zurueck zum Samstag und seiner Freundin: Sie) ist Taenzerin und als solche Teil eines Tanzprojekts mit dem Namen LOOP.&lt;br /&gt;
Der Name spricht fuer sich selbst. Eine 2minuetige Sequenz wird innerhalb von 45 Minuten immerwieder in Varianten wiederholt, sodass das Publikum, das auf allen Seiten sitzt, alles aus jeder Perspektive sieht.&lt;br /&gt;
Ich denk, es waer eine gute Idee gewesen, alle Leute auf eine Seite zu setzen. Das haette den Loop ueberfluessig gemacht und uns ca. 35 Minuten und den Darstellern viel Energie erspart.&lt;br /&gt;
Die Freundin war sehr gut, das steht fest. Ich wuensch ihr einen guten Choreograph.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;239. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bilanz der letzten drei Probentage: 20 Minuten war ich produktiv - und es lag nicht an mir.&lt;br /&gt;
Immerhin ist Freitag und ich muss die Kerle in den naechsten 2 Tagen nicht sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;238. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Some choose to sit and watch.&lt;br /&gt;
I don&apos;t.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;237. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem gestrigen Aufschwung, werd ich heute (zusammen mit 94% meiner Mitstreiter) wieder auf die Reservebank verbannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;236. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der Untaetigkeit waehrend der letzten Proben, mach ich mich auf die Socken und red mit meinen Lehrern. Die geben mir einen Text, den ich lernen soll. Der Text ist ganz witzig, ergibt allerdings ueberhaupt keinen Sinn. Dazu kommt noch, dass es kein Monolog ist, sondern ungefaehr noch zehn andere Menschen Saetze haben.&lt;br /&gt;
Das macht es nicht unbedingt leichter den Text zu erarbeiten.&lt;br /&gt;
Doch ich geb mein bestes und hab viel Spasz. Mit mir allein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;235. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monday Morning.&lt;br /&gt;
In den letzten 3 Probentage hab ich nur zugeschaut und nix getan.&lt;br /&gt;
Dabei kann man bekanntlich auch viel lernen.&lt;br /&gt;
Zum Beispiel wie man seine Fingernaegel reinigt  und gleichzeitig vorgibt gebannt zuzuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;234. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder arbeiten mit diesen jungen Leuten.&lt;br /&gt;
Ich vermisse es mit Menschen zu arbeiten, die ich mag und die wissen, was sie tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;233. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Samstag ist mein freier Tag. Theoretisch.&lt;br /&gt;
Praktisch sollte ich an meinem Essay schreiben. Was ist Stilisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der Brisanz des Themas kann man sich nur schwer erklaeren, warum ich den Tag lieber mit Tagtraeumen verbringe.&lt;br /&gt;
Am Abend kommt das schlechte Gewissen und mit ihm auch die Gewissheit: In meinem neuen Leben nach der Schule moechte ich mindestens einen freien Tag pro Woche, den ich ohne Probleme vertraeumen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tue Busze mit einem Besuch eines Contemporary Dance Stuecks im Barbican Centre. Wenigstens muessen wir nicht fuer die Tickets zahlen.&lt;br /&gt;
Danach bin ich wieder schuldenfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;232. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich entdecke einen wunderbaren Markt, versteckt an der Seven Sisters Road, der allen moeglichen Ramsch zu Schleuderpreisen verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;231. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heather meine Mitbewohnerin hat mir Freikarten fuer ihre Show besorgt.&lt;br /&gt;
Ich sehe sie zum 2. Mal und es ist eine der besten Shows, die ich hier gesehen habe:&lt;br /&gt;
www.shuntmoney.co.uk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit mir kommt unter anderem ein anderer Exil-Tiroler, den ich leider nur viel zu selten zu sehen bekomme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;230. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boyz-Night-Out.&lt;br /&gt;
Wir sehen Robin Hood.&lt;br /&gt;
Schoen, dass die Hollywood Welt noch in Ordnung ist. Man weisz noch, wer gut und was zu tun ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;229. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Es regnet den ganzen Tag, doch ich erwische die Sonnenluecke, um trocken von der Schule in die Arbeit zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;228. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Bank schickt mir einen Brief. Ich hab ihnen Geld fuer ein Jahr gegeben und sie haben mir Zinsen gegeben: 1,88 Pfund.&lt;br /&gt;
Ich bin versucht sie anzurufen, um zu fragen, ob das ein Scherz ist.&lt;br /&gt;
Allerdings wuerde ich fuer das Telefonat mehr zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;227. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir brechen den Park-Cafe-Umsatz-Rekord.&lt;br /&gt;
Doch wir muessen einen hohen Preis dafuer zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;226. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
On the borderline.&lt;br /&gt;
Das schlechteste professionelle Stueck, das ich je gesehen habe.&lt;br /&gt;
Doch das gibt Hoffnung. Wenn die ueberleben koennen, dann kann jeder ueberleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;225. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pruefungstag. Endlich ist er da.&lt;br /&gt;
Das Feedback?&lt;br /&gt;
Zitat: &quot;The music was highly inappropriate.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
J., meine Mitarbeiterin mit dem Wiener Schmaeh, wuerde darauf sagen:&lt;br /&gt;
&quot;Deine Mutter highly inappropriate!&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das triffts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wir haben alle bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt gilt es nur mehr einen Essay zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;224. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pruefungen werden von einem Compositiontag unterbrochen.&lt;br /&gt;
Ich weisz nicht, was mir lieber ist...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;223. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweiter Tag. Die Leistung steigt ein wenig, doch nix was wir Drittklaessler am Freitag nicht toppen koennten. Hehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;222. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pruefungen. Erster Tag.&lt;br /&gt;
Es tut gut zu sehen, dass die Leute im ersten und zweiten Jahr nicht besser sind als wir. Man muss sich auch mal nach unten vergleichen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;221. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der Pruefungstage, die uns morgen und uebermorgen ins Haus stehen, erhalten wir Probe-frei. Zumindest einen Teil des Tages.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;220. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vampire Weekend.&lt;br /&gt;
Es gibt eine Band, die Vampire Weekend heiszt.&lt;br /&gt;
Das wusste ich allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztes Wochenende hoer ich im Radio:&lt;br /&gt;
&quot;This is Vampire Weekend...&quot;&lt;br /&gt;
Und ich denk mir, diese Englaender sind schon Deppen. Die haben Vampir-Wochenenden. So ein Quatsch.&lt;br /&gt;
Dieses Wochenende hoer ich wieder im Radio:&lt;br /&gt;
&quot;This is Vampire Weekend...&quot;&lt;br /&gt;
Und ich denk mir: &quot;Das gibts ja nicht. Schon wieder Vampir-Wochenende. Das heiszt ja nix... das sind schon Trottel.&quot;&lt;br /&gt;
3 Minuten spaeter klaert mich der Moderator auf:&lt;br /&gt;
&quot;This was Vampire Weekend with their new single...&quot;&lt;br /&gt;
Jaja. Si tacuisses... Gottseidank</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2010-07-20T09:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/6348193/">
    <title>219. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/6348193/</link>
    <description>Die Sonne scheint. Der blog wird aufgeraeumt. Gesaugt und geordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schul-Schluss-Auffuehrung.&lt;br /&gt;
Der Pudel im Hintergrund bin ich:&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.hoxtonhall.co.uk/whatson/trial-mr-punch&quot;&gt;http://www.hoxtonhall.co.uk/whatson/trial-mr-punch&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;218. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab mir Pflegeurlaub von der Schule genommen. Eigentlich um S zu versorgen, aber mir tut die Pause auch ganz gut. Ein wenig Abstand zur Schule, meinen Lehrern und den Pruefungen.&lt;br /&gt;
Wir schauen viele Filme - allerdings waehlen wir zielsicher Filme aus, die uns nur maeszig begeistern.&lt;br /&gt;
Synecdoche, New York: Gepriesen als die Komoedie des Jahres. Alles andere als eine Komoedie.&lt;br /&gt;
Sideways: Leider auch nur maeszig lustig.&lt;br /&gt;
Silentium: Ich hab den Film S zum Geburtstag gekauft. U.a. deshalb, weil er englische Untertitel hat. So steht es zumindest auf der Verpackung. Stimmt allerdings nur insofern, als jeder 3. Satz uebersetzt wird... Ich werde spontan zum Simultanuebersaetzer. S beschwert sich, weil ich den Schlussscherz als unuebersetzbar einstufe:&lt;br /&gt;
&quot;Weiszt du woraus der Leberkaes gemacht wird? Aus den Resten der Knackwuerste. Und weiszt du woraus die Knackwuerste gemacht werden? Aus den Resten des Leberkaes.&quot;&lt;br /&gt;
Do you know how they make livercheese? From the leftovers of cracksausages. And do you know how they make cracksausages? From the leftovers of livercheese.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weisz nicht so recht... Ich glaub, ich hab recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;217. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind schon frueh im Krankenhaus, doch ich bin auch frueh wieder raus: Gemeinsames Warten gibts nicht. Ich weisz nicht recht, welches psychologisches Konzept dahinter steckt, auf alle Faelle ein zweifelhaftes.&lt;br /&gt;
Ich geh in die Schule und arbeite halbherzig an der Show mit bis der erloesende Anruf kommt. Ich werfe die Peruecke in die Ecke, radle ins Krankenhaus und treff auf eine den Umstaenden entsprechend gesunde S, die mir noch halb betaeubt verwirrenden Geschichten von juedischen Frauen mit 15 Kindern in Stamford Hill erzaehlt.&lt;br /&gt;
Halbwegs versoehnt mit dem englischen Gesundheitssystem nehm ich sie wieder mit nach Hause.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;216. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Morgen hat S. ihre Operation. Nix ernstes, aber doch. Eine Operation halt. Die Englaender machen das allerdings recht fix. Die machen dich auf, tun ihren Job und machen wieder zu. Sobald du wach bist, darfst du wieder heim.&lt;br /&gt;
Klingt alles ganz locker.&lt;br /&gt;
Ich hab eindeutig zuviel Arztserien gesehen und die Lockerheit wird durch Vorstellungen untergraben, in denen die OP-Schwester ihre unerfuellte Liebe zum Oberarzt ueber den Patienten zum Ausdruck bringt - im Sinne von: geteiltes Leid ist halbes Leid.&lt;br /&gt;
Dementsprechend entspannt verlaeuft der Abend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;215. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir muessen fuer unsere Pruefungen ein Repertoire - Gruppenstueck auffuehren. Dazu gibt es eine vorgegebene Musik - die nur meine Lehrer haben - und das Stueck muss an den Raum angepasst werden, in dem es aufgefuehrt wird.&lt;br /&gt;
Insofern ist es sinnvoll, wenn man in dem Raum probt, in dem man auffuehrt.&lt;br /&gt;
Doch das geht nicht.&lt;br /&gt;
Also proben wir bei mir.&lt;br /&gt;
Und wir singen fuer einander...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;214. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin so muede. Der Weg in die Schule in der Frueh kostet mich die ganze Energie, die ich in der Nacht gesammelt hab. Die Arbeit ist dafuer leicht und freudvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;213. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt zwei neue Leute im Cafe. Grundsaetzlich mag ich neue Mitarbeiter nicht.&lt;br /&gt;
Die zwei sind 15 und 17 Jahre alt. Leute in diesem Alter haben grundsaetzlich andere Dinge als Arbeit im Kopf. Verstaendlich. Aber dann sollen sie auch nicht arbeiten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;212. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kew Gardens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein beinahe magischer Ort am Rande Londons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;211. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
End-of-Term-Party.&lt;br /&gt;
Eigenartige Gespraeche mit unterschiedlichen Leuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;210. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tag der offenen Tuer an S&apos;s Schule. London International School of Performing Arts.&lt;br /&gt;
Letztes Jahr hab ich die Schlussauffuehrungen gesehen und war - gelinde gesagt - maeszig begeistert. Ich hab mich um ehrlich zu sein gefragt, was es denn ist, was die da lernen.&lt;br /&gt;
Jetzt weisz ich, dass dort keine Fertigkeiten gelehrt werden. Sie nehmen Menschen mit Fertigkeiten und begleiten sie zur Freiheit des kuenstlerischen Ausdrucks.&lt;br /&gt;
Ich hab das Gefuehl, in den letzten drei Jahren hab ich nicht nur einen riesigen Berg Technik gelernt, sondern auch einen Berg Schranken aufgebaut. Im Sinne von, was man alles nicht darf, was schlecht oder falsch ist. Den gilt es abzubauen.&lt;br /&gt;
Ich spiele mit dem Gedanken, den Berg an dieser Schule abzubauen. Zumindest teilweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Franzose war mit als Begleitung. Er hatte dieselbe Meinung von der Schule wie ich letztes Jahr. Da seine Freundin Taenzerin ist, glaube ich nicht, dass sich das uebers naechste Jahr hin aendern wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
End-of-Term-Presentations:&lt;br /&gt;
Schon lange nicht mehr so gelacht.&lt;br /&gt;
Ueber die Gartenzwerge, die endlich entjungfert werden wollen. (&quot;The only thing that touches me is the rain&quot;)&lt;br /&gt;
Ueber die Frauen, die wegen der unsicheren Zeiten, ihre Wertgegenstaende (Schluessel, Regenschirme, Taschenlampen, Hamster, Pilatesbaelle) in ihren Vaginas verbergen und sie herausholen, wenn sie sie brauchen.&lt;br /&gt;
Ueber die franzoesische Clownfrau, die Rotkaepchen auf franzoesisch nacherzaehlt.&lt;br /&gt;
Ueber die englische Einwanderbehoerde, die ausschlieszlich aus illegalen Einwanderern besteht, die sich gegenseitig aufdecken. (&quot;We know that you are from India&quot;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;209. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proben bis spaet in die Nacht.&lt;br /&gt;
Gefolgt von Naeharbeiten in die noch spaetere Nacht.&lt;br /&gt;
Meine Richterrobe wird allerdings fast fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;208. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erzaehl meinem Boss von der spanisch/kolumbianischen Hochzeit.&lt;br /&gt;
Ich erzaehl ihm auch von Tiroler Hochzeitsbraeuchen. Entfuehrung der Braut usw.&lt;br /&gt;
In Niederoesterreich gibts anscheinend nix vergleichbares.&lt;br /&gt;
Er fragt im Scherz, ob es auszer koksen noch andere kolumbianische Hochzeitsbrauche gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erzaehl meinem kolumbianischen Mitbewohner davon.&lt;br /&gt;
Der fragt im Scherz, ob es in Oesterreich noch andere Brauche gibt, als seine Toechter zu schwaengern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frag mich welches Image besser fuer ein Land ist: Drogen oder Inzest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;207. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kauf mir eine Peruecke. Eine Richterperuecke.&lt;br /&gt;
Jetzt bin ich geruestet fuer die Schulschlussauffuehrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;206. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arbeiten nach einer Hochzeit ist nicht cool.&lt;br /&gt;
Es ist cool, doch den Englaendern machen die tiefen Temperaturen nix aus. Sie kommen trotzdem und kaufen und kaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;205. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochzeit.&lt;br /&gt;
Die Familie des Braeutigams ist in Kolumbien und kann deshalb nicht kommen. Es gibt eine herzzerbrechenden live Skype Uebertragung von der Zeremonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind sie:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;skype&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/philosophil/images/skype.jpg&quot; height=&quot;300&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich muss/darf filmen.&lt;br /&gt;
Es macht mir sichtlich Spasz, ich weisz allerdings ob, das Brautpaar Freude mit dem Video hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img width=&quot;400&quot; alt=&quot;phil&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;https://static.twoday.net/philosophil/images/phil.jpg&quot; height=&quot;265&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;204. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachertorten 2. Teil.&lt;br /&gt;
Sie sind nicht sooo schwer zu machen, nur aufwendig.&lt;br /&gt;
Das Bloede ist, dass man erst am 3. Tag weisz, ob das ganze Unterfangen erfolgreich war.&lt;br /&gt;
Jetzt weisz ich, wie sich Jesus zu Ostern gefuehlt haben muss.&lt;br /&gt;
Da wird er Freitag auf diesen Quest geschickt und Sonntags weisz er, ob das mit der Auferstehung nicht nur leeres Gerede war.&lt;br /&gt;
Von diesem Vertrauen in den Herrn will ich mir mit meinen Sachertorten ein Stuecken abschneiden. Im uebertragenen Sinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bringt mich auf einen anderen Gedanken. Organspende.&lt;br /&gt;
Ich hab kuerzlich darueber nachgedacht, ob ich meine Organe spenden will.&lt;br /&gt;
Soweit ich weisz, ist es in Oesterreich so, dass jeder prinzipiell Organspender ist, solange man sich nicht ausdruecklich dagegen entscheidet.&lt;br /&gt;
Das finde ich gut.&lt;br /&gt;
Ich bin fuer Organspende, allerdings nicht so davon ueberzeugt, dass ich jetzt was unterschreiben wuerde.&lt;br /&gt;
Sollte ich allerdings irgendwann mal soweit sein, dass mir alles wurscht ist, koennen sie mich gern haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bringt mich zu Jesus zurueck.&lt;br /&gt;
Vielleicht ist Gottvertrauen, eher etwas, dass man nicht vorher unterschreibt, sondern nachher nimmt, wenn man es braucht, weil es nix anderes gibt.&lt;br /&gt;
Und: Gut, dass es damals keine Organspende gegeben hat, sonst waer das mit der Auferstehung schwierig geworden.&lt;br /&gt;
Gottesbeweis #4: Gott hat die Moeglichkeit zur Organspende erst nach der Auferstehung erfinden lassen, um den Heilsplan nicht zu gefaehrden.&lt;br /&gt;
NEHMT DAS IHR ATHEISTEN!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;203. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hab Hochzeitssachertorten versprochen. Die werden heute gebacken.&lt;br /&gt;
Unser Mixer ist von der aeltesten und billigsten Sorte und droht beim Schneeschlagen seinen Geist aufzugeben.&lt;br /&gt;
Ich bete und bettle und ignoriere den leicht verbrannten Geruch.&lt;br /&gt;
(Schneeschlagen mit der Hand  ist die Hoelle. Noch dazu, wenn es zwei Sachertorten sind.)&lt;br /&gt;
Ich werde erhoehrt, die Sachertorten werden ganz annehmbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;202. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus komischen Gruenden, duerfen wir unsere Auffuehrungen/Pruefungen in der Schule nicht filmen.&lt;br /&gt;
So stell ich in meinem Wohnzimmer meine Pruefungen nach und filme sie.&lt;br /&gt;
Ich bin nicht uebel.&lt;br /&gt;
Sehr gut sogar eigentlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;201. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hurra, hurra die Schule brennt.&lt;br /&gt;
Sie brennt nicht, wurde allerdings ueberflutet. Jetzt haben wir flutfrei.&lt;br /&gt;
Ich glaube, Gott wollte die Schule von allem Uebel reinwaschen, wie damals. Er hat sich allerdings dafuer einen denkbar unguenstigen Zeitpunkt ausgesucht. Freitag Abend. Da ist natuerlich niemand dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;200. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
springcleaning. Meine Mitbewohner wollen unser Haus fuer die Hochzeit auf Hochglanz polieren.&lt;br /&gt;
Putzen langweilt mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;199. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es regnet immer noch. S. wollte heute eigentlich ihren Geburtstag im Park mit einem Picknick begehen. Keine Chance. Wir treffen uns bei ihr und alle betrinken sich. Bis auf den Kolumbianer und mich. Der gestrigen Abend hat Spuren hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langes Gespraech mit einem lesbischen Paerchen (Schweizerin und Amerikanerin), das ueberlegt, wo es leben soll: Nachteile von Amerika (Gesundheitssystem) werden gegen die Nachteile Europas (Schweizerdeutsch) aufgewogen und mit dem Vorteilen verglichen. Gesundheitssystem vs. Englisch.&lt;br /&gt;
Obama is your Mama.&lt;br /&gt;
Ich weisz nich so recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bring den beiden Tirolerisch bei: Oachkatzlschwoaf.&lt;br /&gt;
Eine woertliche Uebersetzung mutet indianisch an: tail of the little cat of the oaktree.&lt;br /&gt;
Bisher dachte ich immer, die Indianer (amerikanischen Ureinwohner) druecken sich eigenartig aus. Heute wurde mir klar, dass die englische Sprache so nuanciert wie - nicht sehr nuanciert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;198. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gieszt wie aus Eimern. Das ist noch untertrieben.  Solche Regenmassen hab ich noch nie erlebt. Es regnet soviel, dass meine Schule ueberflutet wurde. Und die ist im 2. Stock.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann frueher heim und kann mich mental auf meinen ersten Polterabend vorbereiten. Mein Mitbewohner heiratet naechsten Samstag meine Mitbewohnerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;197. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ein wunderbares Cafe in einer Seitenstrasse - 50 Meter von meinem Schulweg. Jahrelang bin ich daran vorbei, ohne es zu sehen. Seit zwei Wochen fahr ich daran vorbei und sehe es. Heute geh ich rein.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2010-05-22T15:56:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/6315507/">
    <title>196. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/6315507/</link>
    <description>Der Franzose hat seine Zweifel aus dem Weg geraeumt. Eigentlich hab ich sie aus dem Weg geraeumt.&lt;br /&gt;
In ist, wer drin ist. Hab ich gesagt. Das laeszt sich eigentlich nicht uebersetzen.&lt;br /&gt;
Er ist trotzdem dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Composition.&lt;br /&gt;
&quot;Kostuemtechnisch ist es das schrecklichste, was wir je gesehen haben.&quot; Sagen sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin ganz Zen. Kritik an Leuten in meiner Gruppe, die sich an mich richtet, reiche ich gelassen weiter an jene, die es betrifft.&lt;br /&gt;
8 Wochen.&lt;br /&gt;
Ich bin ganz Zen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;195. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Franzose hat Zweifel.&lt;br /&gt;
Wir hatten geplant ein Repertoire-Stueck zusammen aufzufuehren. Doch da ihn unsere Lehrer als Fast-Food-Mimen verunglimpft haben, zoegert er nun.&lt;br /&gt;
Und ich?&lt;br /&gt;
Jeder muss zwei Stuecke zeigen.&lt;br /&gt;
Ich wollten das Chair-Piece und den Combat zeigen.&lt;br /&gt;
Beides Stuecke bei denen ich nicht zum Denken kommen, wenn ich sie mache.&lt;br /&gt;
Jetzt.&lt;br /&gt;
Die Pruefung ist in 5 Wochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;194. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich geh mit Bernd nach der Arbeit auf ein Bier und er erzaehlt mir von Wien. Vom Haderer, Deix, vom Sohn vom Brandauer. Klaus Maria.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;193. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S hat Geburtstag. Ich ueberrasche mit einem Massagetisch.&lt;br /&gt;
Das groeszte und zugleich billigste Geschenk, dass ich je einem Menschen gemacht habe. Auszer meiner Lieber natuerlich. Hehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie laedt mich zu den montaeglichen Praesentationen an ihrer Schule ein. Ich bin begeistert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spiele ernsthaft mit dem Gedanken ein Jahr an ihrer Schule zu studieren.&lt;br /&gt;
Nicht nur, weil das meine Lehrer wahnsinnig machen wuerde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;192. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 2 Wochen Sonnenschein endlich wieder Regen. Dieser koinzidiert mit meinem Arbeitstag im Park. Trifft sich ausgezeichnet, denn das macht die Arbeit geleich viel leichter.&lt;br /&gt;
Am Abend geh ich mit S in Soho aus. Endlich.&lt;br /&gt;
Das erste Mal seit wir uns kennen.&lt;br /&gt;
Zu einem Tap-Dance-Improv.&lt;br /&gt;
Mit Live-Jazz Musik.&lt;br /&gt;
S. steppt bis die Sohlen gluehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;191. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besuch!&lt;br /&gt;
Ich treff sie am Trafalgar Square, weil ich dachte: Groszer bekannter Platz, da findet man sich schon.&lt;br /&gt;
Prinzipiell ja, wenn nicht gerade St. Georges Day gefeiert wird. Mit Musik und tausenden Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir finden uns schlieszlich und ich fuehre sie zu netten Plaetzen, die ich leider viel zu selten besuche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;190. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schule oedet mich an. Ich hab das Gefuehl ich kann keinen weiteren Tag mehr ertragen, an dem Leute in Rage geraten wegen Neigungswinkel von Knien oder Fussgelenken oder Ellenbogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freu mich schon auf Montag. Da mach ich blau, denn S. hat Geburtstag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;189. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Wir wissen nicht genau, was wir wollen, aber das ist es nicht.&quot;&lt;br /&gt;
Ich hasse es mich nach den Stimmungen von anderen Menschen zu richten. Nicht mehr lange, dann bin ich frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich finde und bekomme S&apos;s Geburtstagsgeschenk.&lt;br /&gt;
Gefunden hab ich es schon lange, es hat allerdings gedauert bis es meins wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich es nur mehr in ihr Haus bekommen.&lt;br /&gt;
Es ist naemlich grosz und schwer.&lt;br /&gt;
Dafuer aber gratis.&lt;br /&gt;
Hehe.&lt;br /&gt;
Das muss sie allerdings nicht wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;188. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit macht mir Spasz. Es gibt nette Menschen dort. Meistens. Den Bernd zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;187. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feedback fuer die Pruefungen.&lt;br /&gt;
Letztes Jahr wurden unsere Vorgaenger ziemlich vernichtet beim Feedback.&lt;br /&gt;
Heute habe sie gute Laune.&lt;br /&gt;
Unsere Fehler erheitern sie.&lt;br /&gt;
Alle vier bestehen die Pruefungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Musikwahl befremdet sie (in beiden Faellen), doch irgendwie respektieren sie die Wahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;186. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An manchen Tagen kann man alles nur falsch machen. So scheint es.&lt;br /&gt;
Ich denke zurueck an die Drittklaessler letztes Jahr. Auch sie scheinten alles nur falsch machen zu koennen.&lt;br /&gt;
Paedagogisches Konzept?&lt;br /&gt;
Ich fuerchte ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend gibts Mitarbeitertreffen und es ist erstaunlich, wie unterschiedlich Fuehrungsstile doch sein koennen.&lt;br /&gt;
Man muss sich Respekt nicht (immer) erstreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;185. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne scheint und die ganze Welt geht in den Park. Der Umsatz steigt in schwindelerregende Hoehen, ebenso die Anzahl der Kilometer, die wir hinterm Thresen zuruecklegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;184. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Broadway Market gibt es jeden Samstag einen Karneval. Die junge Mittelschicht Londons traegt die Mode zur Schau. Alle wollen anders aussehen und sehen doch erschreckend gleich aus. Sie gehen konform in ihrem Individualismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;183. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Pruefungstag.&lt;br /&gt;
Wir sind alle viel entspannter und dementsprechend besser geht es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;182. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Pruefungstag.&lt;br /&gt;
Mit Freund und Mitbewohner kommt nach der Pruefung zu mir und sagt: &quot;You are brave...&quot;&lt;br /&gt;
Ich nehme an, er bezieht es auf meine Musikwahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist schon witzig. Wenn ich sehe, was sie in S&apos;s Schule so treiben scheint meine Musikwahl hoechst unaufregend.&lt;br /&gt;
Gebt mir eine Tat und ich finde euch einen Kontext, in dem Leuten deshalb die Haare zu Berge stehen werden.&lt;br /&gt;
Der Rest der Welt wird diese Aufregung nicht verstehen.&lt;br /&gt;
Ich bin nicht grundsaetzlich dafuer den Rest der Welt als Maszstab zu nehmen. Aber manchmal doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;181. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalprobe.&lt;br /&gt;
Der Franzose raet mir von meiner Musik ab.&lt;br /&gt;
Ich sag ihm, dass ich Musik waehle, die mir gefaellt, anstatt zu raten zu versuchen, welche Musik ihnen (meinen Lehrern) gefaellt. (Denn wie sie sagen: Everything is possible. Ich sage: In der Welt vielleicht, aber bei euch nicht.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten geht die Generalprobe gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;180. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich auf einen mehr  oder weniger entspannten Arbeitstag im Cafe, werde allerdings in den Park geschickt, weil da die Hoelle los ist. Also muss ich schuften und stecke meine Probenenergie in die Arbeit. Hm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;179. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verliere meine Kappe.&lt;br /&gt;
Nach beinahe 10 Jahren gemeinsamen Weges verliert sich ihre Spur zwischen Clissold Park und Finsbury Park.&lt;br /&gt;
Gott sei mit ihr.&lt;br /&gt;
Jetzt muss mein selbstgehaeckelter Ersatz herhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;178. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oarbeitn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;177. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S. und ich erhalten eine Gratismassage, die uns dermaszen entspannt, dass wir das Theaterstueck, das war uns eigentlich anschauen wollten, um 5 Minuten verpassen. Die Saubeitl haben eine strikte late-comer-policy. Eigentlich haben sie keine, da keine late-comer eingelassen werden. Saubeitl.&lt;br /&gt;
Sicher, von seiten der Darsteller verstaendlich. Aber als Zuschauer pisst das einen ziemlich an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;176. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besuch aus Tirol. Der Besuch kommt mehr zur Stadt als zu mir, aber ich treff mich trotzdem mit ihm.&lt;br /&gt;
Der Besuch ist nett, macht mich allerdings etwas traurig, denn am Montag fahren sie wieder heim. Und ich nicht.&lt;br /&gt;
Nicht dass ich nicht heimfahren koennte. Oder wollte.&lt;br /&gt;
Hm. Keine Ahnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S&apos;s Cousine ist zu Besuch und S geht es aehnlich mit ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;175. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeetrinken zweier Exiloesterreicher. Beide auf Zeit - einer allerdings auf unbestimmte Zeit. Ich&lt;br /&gt;
In einem wunderbaren Cafe, dessen einziger Wermutstropfen die Bedienung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;174. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir proben fuer unsere Pruefungen. Eigentlich war eine Stunde geplant. Es wurden dann doch drei. Grrrrhhh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;173. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Schultag. Meine Pruefungen sind in 10 Tagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;170 - 172. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Epping Forrest!</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-29T21:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/6271915/">
    <title>169. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/6271915/</link>
    <description>Morgen der erste gemeinsame Urlaub in Epping Forrest.&lt;br /&gt;
Keine Ahnung, wie das Wetter wird.&lt;br /&gt;
Regen wahrscheinlich.&lt;br /&gt;
Wurscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jemand hat unsere ersten 5 Minuten gesehen und ist bereit uns ideell und finanziell zu unterstuetzen.&lt;br /&gt;
Huahh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;168. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nix. Wiedersehen feiern. Sonst nix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;167. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
London Gatwick. Ein oeder Flughafen. Es regnet und ist kalt. Was fuer eine Ueberraschung. Keine eigentlich.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-02T15:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/6271907/">
    <title>166. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/6271907/</link>
    <description>They say it&apos;s your birthday.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;165. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Arbeitstag im 27. Lebensjahr.&lt;br /&gt;
Der Fruehling lockt viele Menschen in den Park und laesst mich schwitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;164. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Plan alle moeglichen Scratch Nights Londons zu nutzen beginnt heute.&lt;br /&gt;
Wir zeigen erfolgreich unsere ersten 5 Minuten. Bisher auch die einzigen 5 Minuten.&lt;br /&gt;
Doch jedes gute Stueck hat mit den ersten 5 Minuten begonnen.&lt;br /&gt;
Oder den letzten 5 Minuten.&lt;br /&gt;
Oder 5 Minuten aus der Mitte.&lt;br /&gt;
Manchmal waren es auch 3 oder 7.&lt;br /&gt;
Selten hab ich von 8 Minuten gehoert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;163. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Composition Zeige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man darf nicht die Perspektive verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;162. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache nur selten bewusst Fehler. Ich mache oft Fehler, aber selten tu ich was und weisz, dass ich Probleme krieg.&lt;br /&gt;
Heute...&lt;br /&gt;
Hm.&lt;br /&gt;
Nix groszartiges.&lt;br /&gt;
Es ging um die Musikauswahl fuer die Composition, die wir morgen zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Trubel des Semesterendes faellt es schwer bei sich zu bleiben und sich nicht zu verlieren.&lt;br /&gt;
Was will man? Was fuehlt sich stimmig an? Was fuehlt sich so stimmig an, dass es keine Zweifel ueber den Weg gibt?&lt;br /&gt;
Ich bin kein Fuehrer. Oesterreicher, aber kein Fuehrer.&lt;br /&gt;
Wenn ich mit einer Gruppe Menschen unterwegs bin, will ich ihnen nicht den Weg zeigen, den sie gehen sollen. Ich wollte schon, kann es aber nicht, weil ich den Weg nicht kenne.&lt;br /&gt;
Ich will einen Weg finden.&lt;br /&gt;
Das geht, wenn man nicht weisz, wo man hin will.&lt;br /&gt;
Und ich hab mich schon wieder verloren.&lt;br /&gt;
Aber mit 26 darf man sich noch verlieren. Mit 27 gibt&apos;s nix mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;161. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburtstag meiner Oma!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;160. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich versuche die letzten langen Dienstag-Arbeitstage zu genieszen. Die Schule ist bald vorbei und damit auch die langen Dienstage.&lt;br /&gt;
- es funktioniert nicht. Man kann sich selbst nur schwer ueberlisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;159. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tour de Force.&lt;br /&gt;
Ich freu mich auf Samstag Abend. Da ist das Semester vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;158. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spuren der Party sind nicht so uebel wie erwartet. Der Nachteil von Parties ist, dass der naechste Tag im Eimer ist. Nicht sprichwoertlich, aber dennoch.&lt;br /&gt;
Ich sehe Chris Cox im Pleasance.&lt;br /&gt;
Viele Wortspiele mit Cock.&lt;br /&gt;
Mehr faellt mir nicht mehr dazu ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;157. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geburtstagsparty. Spaet fuer A., rechtzeitig fuer L., ein wenig frueh fuer mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;156. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mach meine erste private Sachertorte. Fuer mich selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;155. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Composition. Meine Gruppe ist gut, schade ist, dass wir an einem Projekt arbeiten, das nicht gerade eine Herzensangelegenheit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;154. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft, jaja, die Zukunt.</description>
    <dc:creator>philosophil</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2010-04-02T14:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://philosophil.twoday.net/stories/6229941/">
    <title>153. Tag</title>
    <link>http://philosophil.twoday.net/stories/6229941/</link>
    <description>Andresitov, meine Mitbewohner, Freund und Company-Co-Mitglied hat heute Geburtstag!&lt;br /&gt;
Im Maerz haben viele gute Menschen Geburtstag. Meine Oma zum Beispiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;152. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S. verlaesst die Insel. Ihre Cousine heiratet und sie ist dabei.&lt;br /&gt;
Ich bleib hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fruehjahrsmuedigkeit. Ich sprech mit meiner Mutter und sie hat sie auch. Liegt in der Familie wahrscheinlich. Oder in der Psyche. Oder in den Glieder. Den Leibern. Den Laibern. Mein Korper fuehlt sich wie Toastbrot an. Altes Toastbrot, das an einem Ende hart ist und am anderen weich. Ein wenig angeschimmelt.&lt;br /&gt;
Punkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;151. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fruehling kommt! Die Arbeit macht Spasz. In einem Anflug an Uebermut nehm ich die Kappe ab. Doch dafuer ist es noch zu frueh...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Peda hat Geburtstag! Und er ruft mich. Eigentlich sollte es umgekehrt sein, aber ich freu mich trotzdem!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;150. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ich hier bin will ich (nicht immer, aber immer wieder) auf den Portobello Road Market. Letztes Jahr hab ich immer samstags gearbeitet - und er ist nur samstags.&lt;br /&gt;
Heute schaffen wir es.&lt;br /&gt;
Die Touristenmassen schieben uns im Schritttempo durch die Strasse und ich weisz nicht mehr, warum ich hier her wollte. Die Menschenmassen sind mir ein Graus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fliehen ins Stadtzentrum. hm.&lt;br /&gt;
In den Wellcome Trust.&lt;br /&gt;
Dort gibts eine Ausstellung ueber Identitaet. Ziemlich interessant.&lt;br /&gt;
Es gibt 9 Raeume, die 9 Personen/Theme gewidmet sind.&lt;br /&gt;
En Raum ist ueber Ashley April, die/der erste Transexuelle Englands.&lt;br /&gt;
Sie war 9 Jahre mit einem Mann verheiratet, der sich scheiden liesz, als er erfuhr, dass sie mal ein Mann war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spricht nicht gerade fuer die Beziehung.&lt;br /&gt;
Daran haben S. und ich in diesem Moment nicht gedacht, sondern uns gegenseitig versichert, dass wir immer Mann bzw. Frau waren.&lt;br /&gt;
Hm. Gut zu wissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne scheint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;149. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Tag vom Vortrag. Es ist so oed, dass mein Kopf zweimal auf den Boden knallt. Ich konnte ihn nicht mehr halten. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich am Boden gesessen bin. Da ist der Weg zum Boden nicht so weit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;148. Tag &lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Tag Vortrag: Ein italienischer Theaterwissenschaftler kommt jedes Jahr und redet zu uns. Und es ist immer fad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
S. beschlieszt ihr 2. Semester mit einer Abschlussauffuehrung. A. und ich radeln hin und ich verfahre mich zweimal.&lt;br /&gt;
Die Sachen, die sie machen, sind gut, viel besser als am Ende ihres ersten Jahres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach gehen wir ins Pub und nach einem Bier fange ich beinahe einen Streit mit einem Englaender an. Schwer in Worte zu fassen, doch ich versuche es trotzdem:&lt;br /&gt;
Ich trage eine Brille, nehme sie allerdings ab, wenn ich mit Menschen rede. Ich trag sie dann gern in Jack Nicholson&apos;scher Manier ueber den Augenbrauen: Ein simples Heben ebensolcher erlaubt es mir die Brille auf meine Nase zu manoevrieren ohne meine Haende zu benutzen. Ich mag die Dinge gern einfach.&lt;br /&gt;
So sitz ich nun da mit der Brille auf der Stirn. Die Unterhaltung wird tiefer und mein - kurzsichtiger - Blick schweift in die Ferne, waehrend ich lausche.&lt;br /&gt;
Nach einigen Minuten werde ich eines verschwommenen Farbflecks gewahr, der sich heftig bewegt. Ich hebe die Augenbrauen, die Brille verwandelt den Farbfleck in einen Englaender, den mein Starren sichtlich verunsichert hat.&lt;br /&gt;
Er ist grosz und dick, allerdings noch  nuechtern genug, um zu erkennen, dass ich nix erkannt habe.&lt;br /&gt;
Jaja. So gehts manchmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;147. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch. Wir beenden beinahe eines der Repertoire-Stuecke, das wir in 6 Wochen praesentieren muessen. Und das ist gut, denn es ist machbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;146. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe waehrend der Arbeit groszartige Geschaeftsideen. Ich teile sie mit meinem Chef. Doch der denkt nur an Kaffee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;145. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne scheint.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2010-03-09T19:12:00Z</dc:date>
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    <title>144. Tag</title>
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    <description>Es regnet und regnet.&lt;br /&gt;
Zum 2. Mal wird meine Schicht abgesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;143. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es regnet und regnet.&lt;br /&gt;
Mein Muenze Schirm wird geklaut.&lt;br /&gt;
Ich hatte einen Regenschirm vom Muenzmuseum in Hall.&lt;br /&gt;
Mein erster und bisher einziger Schirm.&lt;br /&gt;
Geklaut.&lt;br /&gt;
Nicht vergessen.&lt;br /&gt;
Geklaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;142. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kann ich nicht in die Schule, heute muss ich arbeiten. An meiner Beziehung.&lt;br /&gt;
In den letzten Wochen haben uns Proben unseres freien Tages beraubt.&lt;br /&gt;
Heute nehmen wir uns frei. Ein gemeinsamer Tag voller Musestunden.&lt;br /&gt;
Spaziergang in Hampstead Heath und ich sichte meine erste Beruehmtheit. Wird auch Zeit, jetzt bin ich schlieszlich schon fast 3 Jahre hier.&lt;br /&gt;
Und wer ist es?&lt;br /&gt;
David Gray.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freu mich, weil ich seine Musik sehr schaetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einiger Zeit hab ich eine Band entdeckt, auf die ich schon verwiesen habe. Bon Iver.&lt;br /&gt;
Heute hab ich mir ihr Album gekauft.&lt;br /&gt;
Nicht schlecht herr specht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Micmacs. Der neue Film vom Regisseur der fabelhaften Welt der Amelie.&lt;br /&gt;
ok.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;141. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Composition-Kelch vom letzten Semester ist Gott sei Dank an uns vorueber gegangen.&lt;br /&gt;
In diesem Semester arbeiten wir an 2er Stuecke - die in den naechsten drei Wochen unter dem Blickwinkel eines &quot;3rd year&quot; zusammengefuegt werden sollen.&lt;br /&gt;
Ich bin einer.&lt;br /&gt;
Ich freu mich eigenartigerweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Nacken ist seit einigen Tagen beleidigt und will sich nach dem heutigen Tag ueberhaupt nicht mehr bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;140. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittwoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;139. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es regnet und regnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;138. Tag&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann im April haben wir unsere ersten Pruefungen. Montags proben wir dafuer.&lt;br /&gt;
Die Repertoire-Stuecke oeden mich ein wenig an. Oeden mich an.</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2010 philosophil</dc:rights>
    <dc:date>2010-02-28T19:21:00Z</dc:date>
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